Hinter der Headline

Das Wichtigste am Morgen

Noch ist das Rennen um die US-Präsidentschaft nicht entschieden, aber Joe Biden hat den Sieg in Griffweite. Die asiatischen Börsen handeln freundlich. Die Bank of England weitet ihr Anleihenkaufprogramm aus.

The Market
Drucken
Teilen

Märkte heute

Asien

  • Hang Seng (Hongkong): +3% 🟢
  • CSI 300 (China): +1,5% 🟢
  • Kospi (Seoul): +2,4% 🟢
  • Nikkei 225 (Tokio): +1,7% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): +1,2% 🟢
  • Nasdaq 100 (Futures): +2% 🟢
  • S&P 500 (Dienstag): +2,2% 🟢
  • Nasdaq 100 (Dienstag): +4,4% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,9% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1909 $ je Unze, +0,25% 🟢
  • Silber: 24.3 $ je Unze, +1,5%🟢
  • Öl (Brent): 40.44 $ je Fass, -1,9% 🔴

Alle Märkte Stand 8:45 Uhr MEZ.

Vorbörse Schweiz 📈 Stand 08:05 Uhr

SMI +0,10% SMIM +0,25%
ABB +0,1% CS +0,7% Nestlé +0,1% Novartis +0,1% Roche +0,1% Swatch +0,5% Swiss Re +0,1% UBS -0,3% Bobst +3,1%
Kudelski +3,3% Logitech +1,9% Valiant +0,8%

Vorbörse Deutschland 📈 Stand 08:05 Uhr

Dax +0,5%
Adidas +1,1% Allianz +0,1% BASF +0,3% Bayer +0,9% Daimler -0,1% Deutsche Börse +0,7% Deutsche TK +0,6% Linde +0,8%
Münchener Rück +0,4% SAP +2,2% VW +1,4%

Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Angesichts der Coronakrise lockert die Bank of England ihre Geldpolitik weiter. Sie plant, zusätzliche Staatsanleihen im Umfang von 150 Mrd. £ zu erwerben. Den Leitzins beliess die Notenbank unverändert bei 0,1%.
  • Die US-Notenbank Fed fällt ebenfalls den Zinsentscheid.
  • Deutschland publiziert den Auftragseingang der Industrie.
  • Der Schweizer Index der Konsumentenstimmung notierte im Oktober bei –12,8 Punkten und damit leicht tiefer als im Vorquartal. Im Juli notierte er auf –12.
  • Der Umsatz des Telecomunternehmens Sunrise nahm 0,5% auf 471 Mio. Fr. ab, der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda legte jedoch 2% auf 176 Mio. Fr. zu. Wegen höherer Abschreibungen fiel der Reingewinn indes von 48 auf 28 Mio. Fr. – zudem hatte sich im Vorjahr ein buchhalterischer Effekt positiv auf den Gewinn ausgewirkt.
  • Die Bank Valiant erzielt in den ersten neun Monaten des Jahres einen Konzerngewinn von 87,6 Mio. Fr. (+1,3% gegenüber der Vorperiode). Den Geschäftserfolg konnte das Unternehmen auf 108,1 Mio. Fr. (+2,8%) steigern. Die Kundengelder sind nach neun Monaten um 9,5% auf 21 Mrd. Fr. gestiegen. Bis zum Jahresende rechnet Valiant mit einer stabilen Entwicklung des Geschäfts. Das Jahresergebnis 2020 sollte im Rahmen des Vorjahres ausfallen, wobei Corona einen Unsicherheitsfaktor darstellt.
  • Der Umsatz des Maschinenbauers Klingelnberg sackte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres über 30% auf 61,7 Mio. € ab, während der Auftragseingang rund 20% auf 83,8 Mio. € zurückging. Der operative Verlust vergrösserte sich auf 10,6 Mio. € und auch der Reinverlust erhöhte sich deutlich auf 10,9 Mio. €. Seit August verzeichnet das Unternehmen jedoch einen positiven Auftragseingang, im September erreichte er ein Niveau auf Vor-Corona-Niveau. Angesichts der grossen Unsicherheit gibt Klingelnberg keine detaillierte Prognose für das Gesamtjahr ab.
  • Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst führt heute seinen Investorentag durch. Kommt es nicht zu schärferen Massnahmen wegen dem Coronavirus, rechnet das Unternehmen mit einem
    Gesamtjahresumsatz um 1,3 Mrd. Fr. und einem positiven Betriebsergebnis auf Stufe Ebit. Bobst bestätigt zudem die langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Ebit und einer Kapitalrendite von mindestens 20%.
  • Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres erwirtschaftete das Immobilienunternehmen Züblin einen Gewinn von 2 Mio. Fr. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit vor Marktwertveränderungen stieg gegenüber dem Halbjahr 2019/20 um 0,3 Mio. Fr. (+11%) und belief sich auf 3 Mio. Fr.
  • In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete die Fluggesellschaft Swiss einen Einbruch des Betriebsertrags um knapp 62% auf 1,54 Mrd. Fr. Der operative Verlust weitete sich derweil auf 414,7 Mio. Fr. aus. Dank Kostensenkungen und einer Angebotsausweitung im Sommer war der operative Verlust im dritten Quartal geringer als im zweiten. Angesichts des neuerlichen Anstiegs der Corona-Fallzahlen erwartet Swiss, dass sich der Verlust bis Jahresende weiter erhöhen wird.
  • Das Biotech-Unternehmen Evolva erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen Verlust auf Stufe Ebitda von rund 16 bis 17 Mio. Fr. Im Vorjahr betrug das Minus 12,3 Mio. Fr. Grund dafür seien neben Covid-19 u.A. auch Kapazitätserweiterungen sowie die Einführung eines neuen Produkts.
  • Das Biotech-Unternehmen Relief Therapeutics und das US-Pharmaunternehmen NeuroRx planen, ihre Studie zum Medikament RLF-100 (Aviptadil) wiederaufzunehmen. RLF-100 wird zur Behandlung von akutem Lungenversagen bei an Covid-19 erkrankten Patienten eingesetzt.

Kalender

Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities

Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities