Hinter der Headline

Das Wichtigste am Morgen

Nach den schwachen Vorgaben aus den USA geben auch die Kurse in Asien auf breiter Front nach. Europas Börsen eröffnen schwächer. Der Uhrenkonzern Swatch erzielt einen 2020 Reinverlust von 53 Mio. Fr.

The Market
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Märkte heute

Asien

  • Nikkei 225 (Tokio): -1,5% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): -2,6% 🔴
  • CSI 300 (China): -2,7% 🔴
  • Kospi (Seoul): -1,7% 🔴

USA

  • S&P 500 (Futures): -0,4% 🔴
  • Nasdaq 100 (Futures):  –0,7% 🔴
  • S&P 500 (Mittwoch): -2,6% 🔴
  • Nasdaq 100 (Mittwoch): –2,8% 🔴

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): -0,8% 🔴
  • FTSE 100 (Futures): -0,9% 🔴
  • Dax (Futures): -0,9% 🔴

Rohstoffe

  • Gold: 1'839.50 $ je Unze, -0,3% 🔴
  • Silber: 25.13 $ je Unze, -0,5% 🔴
  • Öl (Brent): 54.95 $ je Fass, -0,1% 🔴

Alle Märkte Stand 09:25 Uhr MEZ

Vorbörse Schweiz von 8:00 bis 8:45 Uhr

Alle vorbörslichen Kurse der Schweizer Borse finden Sie hier 📈

Vorbörse Deutschland von 7:30 bis 9:00 Uhr

Alle vorbörslichen Dax-Kurse finden Sie hier 📈


Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • In der Eurozone werden die Indizes zur Geschäfts- und Konsumentenstimmung veröffentlicht.
  • Deutschland gibt den vorläufigen Konsumentenpreisindex bekannt.
  • In den USA stehen die vorläufigen Daten zum Bruttoinlandprodukt im vierten Quartal sowie die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf dem Programm.
  • Die Schweizer Exporte gingen 2020 um 7,1% auf 225,1 Mrd. Fr. zurück, während die Importe sogar um 11,2% auf 182,1 Mrd. absackten. Der Überschuss in der Handelsbilanz erreichte derweil einen neuen Höchststand von 43 Mrd. Fr. (Vorjahr: 37,2 Mrd. Fr.).
  • Die Schweizer Uhrenexporte beliefen sich im Dezember auf 1,72 Mrd. Fr., was einem Rückgang von 2,5% zum Vorjahr entspricht.
  • Der Umsatz des Warenprüfers SGS fiel im vergangenen Jahr um 15% auf 5,6 Mrd. Fr. Bereinigt um Firmenzu- und -verkäufe sowie Währungseinflüsse nahm der Umsatz 6,5% ab. Der um Sonderkosten bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe Ebit sackte ebenfalls 15% auf 900 Mio. Fr. ab. Die entsprechende Ebit-Marge erreichte 16,1%.
  • Der Uhrenkonzern Swatch musste wegen Covid-19 und den damit verbundenen Geschäftsschliessungen einen brutalen Umsatzrückgang einstecken: Er brach im vergangenen Jahr um 32,1% auf 5,60 Mrd. Fr. ein. Der Betriebsergebnis schrumpfte auf 52 Mio. Fr., nachdem er im Vorjahr noch 1,02 Mrd. Fr. erreichte. Insgesamt erzielte Swatch einen Reinverlust von 53 Mio. Fr. (Vorjahr: +748 Mio. Fr.). Das Unternehmen plant, eine Dividende von 3,50 Fr. je Inhaber- und von 0,70 Fr. je Namenaktie auszuschütten.
  • Trotz Corona erwirtschaftete der Milchverarbeiter Emmi 2020 einen Nettoumsatz von 3,71 Mrd. Fr. und erzielte ein Wachstum von 6.1 %. Organisch nahm der Umsatz um 1,9 % zu. Am 2. März veröffentlicht das Unternehmen die detaillierten Jahresergebnisse sowie den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.
  • Der Auftragseingang der Industriegruppe Bucher ging für das Jahr 2020 um 5,7% auf 2,8 Mrd. Fr. zurück, während der Umsatz 12% auf 2,7 Mrd. einbrach. In der zweiten Jahreshälfte hat jedoch eine Erholung eingesetzt. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet der Hersteller von Landmaschinen eine Betriebsgewinnmarge, die leicht über dem Wert des ersten Halbjahrs liegt.
  • Coltene, der Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialien und Kleingeräten, hat 2020 ebenfalls unter dem Coronavirus gelitten. Gemäss provisorischen Zahlen hat das Unternehmen 2020 einen Nettoumsatz von 248,4 Mio. Fr. (–9,3% relativ zum Vorjahr) erwirtschaftet. In Lokalwährungen beläuft sich der Rückgang auf 4,1%.
  • Der Geschäftserfolg der Zuger Kantonalbank ging 2020 um 2,5% auf 104,5 Mio. Fr. zurück. Grund dafür ist, dass die Staatsgarantie neu über den Geschäftsaufwand verbucht wird (vorher über die Gewinnverwendung). Insgesamt resultierte ein nahezu unveränderter Reingewinn von 74,8 Mio. Fr. (+0,1%). Die Dividende soll wie im Vorjahr 220 Fr. pro Aktie betragen.
  • Titlis-Bahnen muss wegen coronabedingter Betriebsschliessungen und dem Ausbleiben der internationalen Gäste im Geschäftsjahr 2019/20 eine Halbierung des Ertrags auf 38,2 Mio. Fr. hinnehmen. Unter dem Strich resultiert ein Verlust von fast 20 Mio. Fr. 
  • Obseva hat eine Kapitalerhöhung beschlossen. Der Verwaltungsrat des Biotech-Unternehmens beabsichtigt, das Aktienkapital mittels Ausgabe von etwas mehr als 6 Millionen neuen Namensaktien zu einem Ausgabepreis von 0,077 Fr. auf 66,2 Mio. Fr. zu erhöhen.

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Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities

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