Hinter der Headline

Das Wichtigste am Morgen

In Asien tendieren die Märkte schwächer. Unter anderem haben Nestlé und Credit Suisse ihre Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Temenos stellt wieder Wachstum in Aussicht.

The Market
Drucken
Teilen

Märkte heute

Asien

  • Nikkei 225 (Tokio): -0,2% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): -1,4% 🔴
  • Kospi (Seoul): -1,9% 🔴
  • CSI 300 (China): -0,7% 🔴

USA

  • S&P 500 (Futures): -0,3% 🔴
  • Nasdaq 100 (Future): -0,5% 🔴
  • S&P 500 (Mittwoch): unverändert
  • Nasdaq 100 (Mittwoch): -0,5% 🔴

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): -0,1% 🔴
  • FTSE 100 (Futures): +0,3% 🟢
  • Dax (Futures): +0% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1781.80 $ je Unze, +0,3% 🟢
  • Silber: 27.29 $ je Unze, -0,1% 🔴
  • Öl (Brent): 64.89 $ je Fass, +0,1% 🟢

Alle Kurse Stand 09.00 Uhr MEZ

Vorbörse Schweiz von 8:00 bis 8:45 Uhr

  • SMI: +0,03% 🟢
  • Top: CS +0,5% UBS +0,3% ABB +0,3%
  • Flop: Nestlé -0,8%
  • SMIM: +0,29% 🟢
  • Top: Temenos +3,2% Ascom +1,7% Cosmo +1,2%
  • Flop: GAM -1,9% Basilea -0,6%

Alle vorbörslichen Kurse der Schweizer Börse finden Sie hier 📈

Vorbörse Deutschland von 7:00 bis 8:45 Uhr

  • DAX: +0,1% 🟢
  • Top: Daimler +2,1% Infineon +1,0% Continental +0,4%
  • Flop: MTU Aero -3,0% Fresenius -0,5% Adidas -0,2%

Alle vorbörslichen Kurse der Deutschen Börse finden Sie hier 📈


Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Die Schweizer Uhrenexporte beliefen sich im Januar auf 1,59 Mrd. Fr., ein Minus von 11% im Vergleich zum Vorjahr. Einzig im Export nach China konnte die Schweizer Uhrenindustrie mit +58% ein Plus erzielen. In alle andere Märkte waren die Ausfuhren deutlich rückläufig. Weiter fortgesetzt hat sich im Januar auch der Trend, dass günstigere Zeitmesser gegenüber teuren Schweizer Uhren an Boden verlieren.
  • In der Eurozone werden heute die Meeting-Minutes der EZB und die Erhebung zur Konsumentenstimmung veröffentlicht. Die USA publizieren die Daten zu Neubauten sowie die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung. Ausserdem kommt die Philadelphia Fed Survey für den Monat Februar.
  • Wegen Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen erzielte Credit Suisse im vierten Quartal einen Verlust von 353 Mio. Fr. Damit ergab sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Reingewinn von 2,7 Mrd. Fr., was einem Minus von 22% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer höheren Ausschüttung von 0,2926 Fr. pro Aktie kommen (Vj.: 0,2776 Fr.).
  • Wegen Devestitionen und des starken Frankens setzte der Nahrungsmittelkonzern Nestlé im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 84,3 Mrd. Fr. weniger um (–7,9%). Das organische Wachstum belief sich indes auf 3,6%, was über den im Markt erwarteten 3,5% lag. Im Einklang mit dem geringeren Umsatz nahmen der bereinigte Betriebsgewinn 8,3% auf 14,9 Mrd. Fr. und der Reingewinn 3% auf 12,2 Mrd. Fr. ab. Die Dividende soll von 2,7 auf 2,75 Fr. pro Aktie erhöht werden.
  • Temenos hat 2020 einen Umsatz 899,9 Mio. $ (-8%) und einen Gewinn von 250,7 Mio. $ (-2%) erzielt. Im vierten Quartal hat der Hersteller von Bankensoftware eine deutliche Beschleunigung des Geschäfts erlebt. Die Dividende soll von 0.85 auf 0.90 Fr. pro Aktie erhöht werden, zudem startet Temenos ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 200 Mio. $. Für 2021 stellt Temenos ein Umsatzwachstum von 8 bis 10% in Aussicht. Der Ebit soll um 12 bis 14% steigen.
  • Im Vorfeld des heutigen Investorentages kommunizierte Temenos auch neue Mittelfristziele. Demnach soll der Umsatz bis 2025 jährlich um mindestens 10 bis 15% wachsen, wobei die Umsätze mit Softwarelizenzen 15 bis 20% expandieren sollen. Der Gewinn pro Aktie soll jährlich um mindestens 15% wachsen. Die Ebit-Marge soll bis 2025 bei rund 41% zu liegen kommen.
  • Die GAM Holding erlitt wegen Goodwill-Abschreibungen in der Bilanz 2020 einen Konzernverlust von 388,4 Mio. Fr. Erzielte das Unternehmen vor einem Jahr noch einen operativen Gewinn von 10,5 Mio. Fr., resultierte nun ein Verlust von 14,9 Mio. Fr. Die verwalteten Vermögen nahmen 8% auf noch 122 Mrd. Fr. ab. GAM will heuer keine Dividenden ausschütten.
  • Die Waadtländer Kantonalbank verbuchte 2020 einen relativ zum Vorjahr um 9% niedrigeren Reingewinn von 331 Mio. Fr. Der Geschäftserfolg nahm um 11% auf 373 Mio. Fr. ab. Auch der Geschäftsertrag zeigte nach unten und ging 6% auf 945 Mio. Fr. zurück. Die Dividende soll stabil 3,60 Fr. pro Aktie betragen.
  • Die St. Galler Kantonalbank erzielte 2020 einen Konzerngewinn von 167,2 Mio. Fr. (+2% ggü. Vj.). Der Geschäftsertrag legte 1,6% auf 486,7 Mio. Fr. zu. Die Dividende soll sich unverändert auf 16 Fr. pro Aktie belaufen.
  • Der Bruttoumsatz des Komponenten- und Gehäuseherstellers Phoenix Mecano stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,1% auf 687,4 Mio. €. Das vorläufige Betriebsergebnis auf Stufe Ebit ging jedoch auf rund 22 Mio. € zurück (Vj.: 23,4 Mio. €). Insgesamt resultierte ein Reingewinn von rund 9 Mio. € (Vj.: 13,9 Mio. €).
  • Das Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES plant, in den kommenden sieben Jahren für rund 600 Mio Fr. in neue Pharmawirkstoff-Produktionsanlagen und in die Infrastruktur zu investieren. Zusätzlich hat die GV im November eine Aufstockung des genehmigten Kapitals um bis zu 10% beschlossen, wofür bis zu 1,27 Millionen neue Aktien emittiert werden.
  • Ascom, der Anbieter von Kommunikation im Gesundheitsbereich, hat mit der Gesundheitsbehörde South-Eastern Norway Regional Health Authority einen Rahmenvertrag abgeschlossen, aufgrund dessen das Unternehmen die dortigen Spitäler mit Softwarelösungen versorgen wird.

Kalender

Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities

Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities