Das Wichtigste am Morgen

Asien legt Verluste vor, die Schweizer Börse eröffnet leicht im Plus. Die Futures in New York sinken. Swiss Life verbucht Rückstellung für Justizfall in den USA. Lindt & Sprüngli gefällt mit Dividende und Aktienrückkauf.

The Market
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Märkte heute

Asien

  • Nikkei 225 (Tokio): –0,9% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): –1,3% 🔴
  • CSI 300 (China): –1,3% 🔴
  • Kospi (Seoul): +1% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): –0,6% 🔴
  • Nasdaq 100 (Futures): –0,7% 🔴
  • S&P 500 (Montag): +2,4% 🟢
  • Nasdaq 100 (Montag): +2,9% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): –0,2% 🔴

Rohstoffe

  • Gold: 1717.50 $ je Unze, –0,4% 🔴
  • Silber: 26.20 $ je Unze, –1,4% 🔴
  • Öl (Brent): 63.15 $ je Fass, -0,9% 🔴

Alle Kurse Stand 09:00 Uhr MEZ

Vorbörse Schweiz von 8:00 bis 8:45 Uhr

Alle vorbörslichen Kurse der Schweizer Börse finden Sie hier 📈

Vorbörse Deutschland von 7:00 bis 8:45 Uhr

Alle vorbörslichen Kurse der Deutschen Börse finden Sie hier 📈


Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Swiss Life hat 2020 einen Gewinn von 1,05 Mrd. Fr. erzielt, 13% weniger als im Vorjahr. Ein Grossteil des Rückgangs hat mit dem Wegfall eines positiven Effekts im Zuge der Unternehmenssteuerreform im Jahr 2019 zu tun. Auch eine Rückstellung in den USA belastete (s. unten). Der Betriebsgewinn des Lebensversicherers sank bereinigt um 5% auf 1,57 Mrd. Fr. In der Vermögensverwaltung flossen Swiss Life netto Neugelder im Umfang von 7,5 Mrd. Fr. zu. Die verwalteten Vermögen stiegen auf 91,6 Mrd. Fr. Swiss Life schlägt eine um 5% erhöhte Dividende von 21 Fr. je Aktie vor.
  • Swiss Life steht in den USA nach eigenen Angaben kurz vor dem Abschluss einer seit Jahren laufenden Untersuchung der Justizbehörde. Dabei geht es um sogenannte Wrapper-Versicherungen, die im Verdacht zu Steuerdelikten stehen. Der Lebensversicherer hat dazu in der Jahresrechnung 2020 eine Rückstellung von 70 Mio. Fr. vorgenommen.
  • Lindt & Sprüngli hat 2020 einen Gewinn von 320,1 Mio. Fr. erzielt, 37% weniger als im Vorjahr. Auf operativer Ebene schrumpfte der Gewinn um knapp 30% auf 420,3 Mio. Fr., was beim Umsatz von 4 Mrd. Fr. einer Marge von 10,5% entspricht. Für 2021 rechnet der Schokoladenhersteller mit einer Steigerung der Betriebsgewinnmarge auf 13 bis 14%. Das Vorkrisenniveau von 15% soll 2022 wieder erreicht werden. Der Umsatz soll 2021 um 6 bis 8% wachsen. Die Aktionäre sollen eine Ausschüttung von 1'100 Fr. je Namenaktie bzw. 110 Fr. je Partizipationsschein erhalten. Zudem legt Lindt ein Aktienrückkaufprogramm über maximal 750 Mio. Fr. auf. Es soll am 1. Juni starten und bis Ende 2022 laufen.
  • Arbonia verzeichnet für 2020 einen Umsatzrückgang von 1,4% auf rund 1,4 Mrd. Fr. Wechselkursbereinigt resultieren 2,1% Wachstum. Der Ebit nimmt von 40 auf 73 Mio. Fr. zu. Der Gewinn verbessert sich von 26 auf 45 Mio. Fr. Der Generalversammlung wird eine kombinierte Dividendenzahlung für die Jahre 2019 und 2020 von 47 Rappen beantragt, 22 Rappen für 2019 und 25 Rappen für 2020. Für 2021 erwartet der Konzern ein währungs- und akquisitionsbereinigtes Umsatzwachstum von 4 bis 5% sowie eine Ebitda-Marge von über 11%.
  • Der Umsatz von Oerlikon ist 2020 um 13% auf 2,3 Mrd. Fr. gesunken. Der Betriebsgewinn geht um 40% auf 116 Mio. Fr. zurück. Unter dem Strich resultiert für die fortgeführten Aktivitäten ein Gewinn von knapp 40 Mio. Fr. 2019 waren es 110 Mio. Fr. Wie in den letzten drei Jahren soll die Dividende 35 Rappen je Aktie betragen. Für dieses Jahr stellt das Industrieunternehmen 2,35 bis 2,45 Mrd. Fr. Umsatz in Aussicht. Das Ziel für die Ebitda-Marge wird auf 15,5 bis 16% angesetzt.
  • Gurit hat die Einnahmen im letzten Jahr 3,3% auf knapp 580 Mio. Fr. verbessert. Das operative Resultat steigt 2,2% auf 65 Mio. Fr. Der Gewinn beläuft sich auf 47 Mio. Fr., nach 35 Mio. Fr. im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet Gurit einen Umsatz von 530 bis 580 Mio. Fr. und eine operative Marge 9 und 11%. Die Dividende pro Inhaberaktie wird auf 30 Fr. veranschlagt. Letztes Jahr waren es 25 Fr.
  • Emmi steigert den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um 6% auf 3,7 Mrd. Fr. Organisch ist der Milchverarbeiter knapp 2% gewachsen. Auf bereinigter Basis nimmt der Ebit 11,5% auf über 270 Mio. Fr. zu. Der Gewinn sinkt 3% auf knapp 190 Mio. Fr. Die Dividende wird von 12 auf 13 Fr. pro Namenaktie erhöht. Für 2021 rechnet Emmi mit 1 bis 2% organischem Wachstum und einem leicht steigenden Ebit.
  • Feintool meldet für 2020 einen Umsatz von gut 490 Mio. Fr., rund 20% weniger als im Vorjahr. Der Ebit beläuft sich auf 3,3 Mio. Fr., wogegen es 2019 knapp 19 Mio. Fr. waren. Unter dem Strich resultiert ein Verlust von 4 Mio. Fr., die Nettoverschuldung nimmt leicht auf 147 Mio. Fr. zu. Der Generalversammlung vom 20. April wird die Schaffung von genehmigtem Kapital in Höhe von 1 Mio. Aktien vorgeschlagen. Das entspricht einem Anteil von 20,3% des heutigen Aktienkapitals. Die Transaktion könnte unter dem möglichen Ausschluss des Bezugsrechts für die bestehenden Aktionäre erfolgen.
  • IVF Hartmann steigert den Umsatz im Jahr 2020 rund 25% auf 173 Mio. Fr. Haupttreiber war die robuste Nachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzgütern (Masken, Handschuhe, OP-Bedarf). Die anderen Geschäftsfelder, namentlich die Wundversorgung, entwickelten sich rückläufig. Der Gewinn steigt auf einen Rekord von 18 Mio. Fr. Aufgrund des 150-Jahr-Jubiläums wird eine Dividendenerhöhung um 1 auf 3.50 Fr. je Aktie vorgeschlagen. Für 2021 wird ein Ergebnis unter dem Vorjahr erwartet.
  • Bellevue Group verbessert den Gewinn für 2020 um 60% auf gut 22 Mio. Fr. Die verwalteten Kundengelder steigen auf 12 Mrd. Fr., eine Zunahme von 14%.  Besonders gut haben sich Anlagestrategien im Bereich Healthcare entwickelt. Die Dividende wird um 20% auf 2.50 Fr. pro Titel ausgeweitet. 
  • Elma meldet für 2020 einen Umsatz von 147 Mio. Fr., ein Minus von 2,8%. Zu konstanten Wechselkursen hätte ein Wachstum von 1,5% resultiert. Der operative Gewinn (Ebit) des Herstellers von Elektronikkomponenten stieg um 3,1% auf 6,6 Mio. Fr. Unter dem Strich resultierten 5,6 Mio. Fr. Gewinn (+10%). Der Verwaltungsrat verzichtet weiterhin auf die Ausschüttung einer Dividende.
  • Der Nettoliegenschaftsertrag von Intershop sinkt um 5% auf 70 Mio. Fr. Aus dem Verkauf von Liegenschaften resultiert ein Erfolg von gut 33 Mio. Fr. Der Gewinn nimmt um 10% auf knapp 79 Mio. Fr. zu. Der Wert des Portfolios mit gut fünfzig Liegenschaften wächst 1,1% auf 1,33 Mrd.  Fr. Die Leerstandsquote dürfte per Ende 2021 von aktuell 11,3 auf etwa 10% abnehmen. Die Dividende beträgt unverändert 25 Fr. je Titel.
  • Die Hotel- und Privatklinikgruppe Aevis Victoria hat den operativen Umsatz um 0,7% auf 716,7 Mio. Fr. gesteigert. Im Spitalsegment steigerte Aevis den Umsatz um 2,5% auf 622,3 Mio. Fr. Im Hotelsegment brach der Umsatz organisch um knapp 42% ein.
  • Evolva: Finanzchef André Pennartz verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen per sofort. CEO Oliver Walker übernimmt das Amt des CFO ad interim.
  • SoftwareONE erwirbt ITPC, einen europäischen Pionier für SAP-Cloud-Lösungen. Finanzielle Details zur Transaktion werden nicht bekannt gegeben.
  • Novartis hält heute die ordentliche Generalversammlung ab.
  • In den Sachen Konjunkturdaten richtet sich der Fokus heute auf den Detailhandelsumsatz in Deutschland sowie auf die Konsumentenpreise in der Eurozone.

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Mit freundlicher Genehmigung von Mirabaud Securities

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