Das Wichtigste am Morgen

Die asiatischen Börsen geben nach. Der SMI eröffnet im Minus. Die Futures auf die US-Märkte notieren tiefer. Holcim wächst kräftig, Swiss Re steigert den Gewinn.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): –1,8% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): –1,9% 🔴
  • CSI 300 (China): –0,7% 🔴
  • Kospi (Seoul): –1,2% 🔴

USA

  • S&P 500 (Futures): –0,9% 🔴
  • Nasdaq 100 (Futures): –1,4 🔴
  • S&P 500 (Donnerstag): +0,4 🟢
  • Nasdaq 100 (Donnerstag): +0,2% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): –0,7% 🔴
  • Dax (Futures): –0,8% 🔴
  • FTSE 100 (Futures): –0,8%  🔴

Rohstoffe

  • Gold: 1827 $ je Unze, unverändert
  • Silber: 25.57 $ je Unze, –0,8% 🔴
  • Öl (Brent): 75.45 $ je Fass, –0,8% 🔴

Alle Kurse Stand 08:55 Uhr MEZ

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Vorbörse Deutschland von 7:00 bis 8:45 Uhr

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Holcim steigerte den Umsatz im ersten Semester um 17,4% auf 12,6 Mrd. Fr. Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe Ebit sprang 66,1% auf 1,98 Mrd. Fr. Die Marge kletterte von 11,2% in der Vorjahresperiode auf 15,8%. Der Gewinn hat sich auf 839 Mio. Fr. mehr als verdoppelt. Das Ziel für das Gesamtjahr wird auf ein Ebit-Wachstum von 18% angehoben.
  • Swiss Re hat den Gewinn nach 333 Mio. $ im ersten Quartal zur Jahresmitte auf 1,05 Mrd. $ ausgeweitet. Das Prämienwachstum betrug 7,6% und stieg auf 20,8 Mrd. $. Der Aufwand für Corona-Schäden ging von 2,5 Mrd. $ auf 870 Mio. $ zurück, während die Leistungen für die Flutkatastrohen in Europa und die Unruhen in Südafrika noch unklar seien, aber wohl einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten würden.
  • AMS Osram hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 1,49 Mrd. $ erzielt. Das liegt im Bereich der eigenen Zielsetzung und leicht unter dem Vorquartal. Vorjahreszahlen zur kombinierten AMS Osram gibt es nicht. Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe Ebit betrug 131 Mio. Fr. bei einer Marge von 9%. Der Gewinn wird mit 84 Mio. $ ausgewiesen. Für das laufende dritte Quartal erwartet das Management einen Umsatz zwischen 1,45 und 1,55 Mrd. $ bei einer Marge von 8 bis 11%.
  • Forbo erhöhte den Umsatz im ersten Halbjahr um 14,9% auf 623,1 Mio. Fr. Der operative Gewinn auf Stufe Ebit hat sich auf 82,1 Mio. Fr. nahezu verdoppelt. Die Marge legte von 7,6% im Vorjahr auf 13,2% zu. Der Reingewinn stieg deutlich auf 63,5 Mio. Fr. Die Prognose für das Gesamtjahr wird erhöht und neu ein nahezu zweistelliges Umsatzwachstum angestrebt, wobei der Gewinn bis zu einem Viertel über Vorjahr zu liegen kommen soll.
  • Cosmo steigerte den Ertrag im ersten Semester um 9,7% auf 28,4 Mio. €, was der Höhe des Aufwands entspricht. Die Barmittel beliefen sich zur Jahresmitte auf 203 Mio. €. Infolge des am 26. Juli angekündigten Lizenzabkommens von Cassiopea, an der Cosmo beteiligt ist, erwartet das Management dass das Pharmaunternehmen im Geschäftsjahr 2021 wieder einen Gewinn vor Steuern erzielen wird.
  • Mobimo steigerte den Erfolg aus Vermietung im ersten Halbjahr auf 55,9 Mio. Fr., nach 52 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode. Der Leerstand reduzierte sich von 5,5% per Ende 2020 auf 5%. Der Erfolg aus dem Entwicklungs- und Promotionsgeschäft liegt mit 54,4 Mio. Fr. deutlich über dem Vorjahresniveau (2,7 Mio.) Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit erhöhte sich in der Folge auf  115,4 Mio. Fr. (Vorjahr 65,8 Mio.) bzw. auf 95,5 Mio. Fr. (Vorjahr 40,8 Mio.) exklusive Neubewertung. Dies führt zu einem Unternehmensgewinn in der Höhe von 83,7 Mio. Fr. (Vorjahr 41,7 Mio.) inklusive Neubewertung. Der Wert des Gesamtportfolios liegt per 30. Juni bei 3,4 Mrd. Fr. Die durchschnittliche Bruttorendite liegt weiterhin bei 4,5%. 
  • Phoenix Mecano erreichte in der ersten Jahreshälfte ein zweistelliges Umsatzplus und eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der damit erreichte Geldfluss führt dazu, dass die in China geplante Teilkotierung der Sparte DewertOkin Technology (DOT) Group nun nicht vor 2023 angestrebt wird. Für das Gesamtjahr erwartet das Management ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum und eine markante Steigerung der Profitabilität. Der Betriebsgewinn dürfte über 43 Mio. € zu liegen kommen.
  • Compagnie Financière Tradition rechnet für das erste Halbjahr mit einem Umsatzrückgang um 11,9% auf 452 Mio. Fr. Die Normalisierung der Lage führe zu einem Rückgang der in der Vorjahresperiode starken Einnahmen. Der Gewinn des Halbjahresergebnisses 2021 würde auf das Niveau des ersten Halbjahres 2019 zurückgleiten.
  • Polyphor verlängert die Frist für die strategische Evaluierung um bis zu vier Wochen. Die geplante Umstrukturierung zur Kostenreduzierung werde in den Abbau von rund 20 Mitarbeitenden münden, zuvor stand die Entlassung von 29 Stellen in Aussicht.
  • Die Schweizerische Nationalbank weist für das erste Halbjahr einen Gewinn von 43,5 Mrd. Fr. aus, nach 37,7 Mrd. Fr. im ersten Quartal.

Kalender

Quelle: Mirabaud

Quelle: Mirabaud