Das Wichtigste am Morgen

Vor der heutigen Fed-Sitzung liegt Spannung in der Luft. Ein erneut schwacher Handel in den USA zieht auch die asiatischen Börsen mehrheitlich nach unten. Die US-Futures notieren aber im Plus. Der SMI eröffnet fester.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): –0,4% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): unverändert
  • CSI 300 (China): +0,7% 🟢
  • Kospi (Seoul): –0,4% 🔴

USA

  • S&P 500 (Futures): –1,2% 🔴
  • Nasdaq 100 (Futures): –2,3% 🔴
  • S&P 500 (Dienstag): +0,2% 🟢
  • Nasdaq 100 (Dienstag): +0,5% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,7% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1847 $ je Unze, –0,1%🔴
  • Silber: 23.78 $ je Unze, –0,5%🔴
  • Öl (Brent): 88.21 $ je Fass, unverändert

Alle Kurse Stand 09:05 Uhr MEZ

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Der Pharmaauftragsfertiger Lonza hat den Umsatz 2021 um einen Fünftel auf 5,4 Mrd. Fr. gesteigert und ist schneller gewachsen als der Markt. Das Kern-Ebitda steigt auf 1,7 Mrd. (Marge 30,8%). Damit hat Lonza sowohl beim Wachstum als auch beim Gewinn die Erwartungen übertroffen. Das ausgewiesene Ebitda wird durch eine Rückstellung in Höhe von 285 Mio. für die Umweltsanierung der alten Deponie Gamsenried belastet, was sich nicht auf den Cashflow auswirkte. Für 2022 erwartet das Unternehmen ein Wachstum im niedrigen bis mittleren Zehnerbereich. Die Mittelfristprognose wird bestätigt. Der Verwaltungsrat schlägt für 2021 eine unveränderte Dividende von 3 Fr. pro Aktie vor, die Hälfte davon soll steuerfrei aus Kapitaleinlagereserven bezahlt werden. Im Verwaltungsrat kommt es zu zwei Wechseln.
  • Beim Technologiekonzern Ascom kommt es zu einem Wechsel auf dem CEO-Posten. Ab 1. Februar 2022 wird Nicolas Vanden Abeele den Chef-Posten von Jeannine Pilloud übernehmen. Diese verlässt Ascom nach zweijähriger Tätigkeit als CEO, um sich beruflich neuen Herausforderungen zu stellen. Nicolas Vanden Abeele stösst vom belgischen Technologieunternehmen Barco zu Ascom.
  • Der Logistiker Interroll konnte ist 2021 deutlich gewachsen und die Erwartungen übertroffen: Der Umsatz stieg auf 640.1 Mio. Fr. (+20.6% zum Vorjahr). Der Auftragseingang kletterte mit einem Plus von 43,9% auf 788.4 Mio. noch etwas schneller. Beim Ergebnis wird eine wesentliche Steigerung gegenüber Vorjahr erwartet. Aufgrund der positiven Auftragsentwicklung im Gesamtjahr 2021 blickt die Gruppe vorsichtig optimistisch ins Geschäftsjahr 2022. Der Geschäftsbericht wird am am 18. März 2022 vorgestellt.
  • Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/2022 (per Ende August) mit 610’048 Tonnen 8,9% mehr verkauft. Das ist mehr als vor der Pandemie und klar mehr als von Analysten erwartet. Beim Umsatz ergab sich ein Plus von 14,3% auf 2,03 Mrd. Fr. Im Ausblick sieht sich das Unternehmen «auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen».
  • Der Milchverarbeiter Emmi ist mit einem organischen Plus von 3,6% im letzten Jahr deutlich schneller gewachsen als erwartet. Der Umsatz stieg insgesamt 5,4% auf 3911,9 Mio. Fr. Trotz steigender Inputkosten soll die Gewinnmarge im mittleren Bereich der im Sommer bestätigten Spanne von 5,2 bis 5,7% zu liegen kommen. Emmi veröffentlicht am 4. März 2022 die detaillierten Jahresergebnisse 2021 sowie den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.
  • Die hohe Nachfrage nach Neuanlagen, Komponenten und Serviceleistungen hat den Auftragseingang des Spinnmaschinenherstellers Rieter auch im vierten Quartal befeuert. Insgesamt verzeichnete dieser 2021 Aufträge im Umfang von 2225,7 Mio. Fr. nach 640,2 Mio. im Vorjahr. Der Auftragsbestand lag Ende Jahr bei Bestellungsbestand von rund 1840 Mio. Der Umsatz stieg von 573,0 Mio. auf 969,2 Mio. Die Ebit-Marge soll zwischen 4,5 und 5% liegen, nachdem 2020 noch ein Verlust resultiert hatte. Den vollständigen Jahresabschluss wird Rieter am 9. März 2022 veröffentlichen.
  • Mikron hat 2021 deutlich mehr Aufträge erhalten. Mit 305,7 Mio. Fr. erreichte der Präzisionsmaschinenhersteller einen um 14,4% höheren Bestellungseingang als 2020. Der Umsatz liegt mit 289,5 Mio. um 12,3% über dem Vorjahreswert. Mikron rechnet mit einer Ebit-Marge auf dem Niveau des Halbjahresabschlusses von rund 6%. Die detaillierten Abschlusszahlen werden am 11. März 2022 bekanntgegeben.
  • Der Maschinenbauer Schlatter hat 2021 den Umsatz 20% auf 94,6 Mio. Fr. gesteigert. Beim Bestellungseingang resultierte gar ein Plus von knapp 63% auf 135,5 Mio. Der Auftragsbestand per Ende Jahr lag mit 71,8 Mio. klar über dem Niveau von Ende 2020. Das operative Betriebsergebnis (Ebit) werde im mittleren einstelligen Millionenbereich ausfallen. Im Vorjahr hatte Schlatter noch einen operativen Verlust verzeichnet. Der hohe Auftragsbestand sichere frühzeitig eine gute Auslastung im Geschäftsjahr 2022. Das detaillierte Jahresergebnis wird am 31. März veröffentlicht.
  • Die US-Notenbank gibt ihren Zinsentscheid bekannt. Nach den jüngsten Turbulenzen an den Börsen werden Anleger darauf achten, ob Jerome Powell an der bisherigen Rhetorik im Hinblick auf den Zinserhöhungszyklus festhält oder Raum für Interpretationen lässt. Der Markt erwartet gegenwärtig bis zu vier Zinserhöhungen. Die erste soll bereits im März erfolgen.
  • In den USA werden ausserdem Daten zu den Hausverkäufen veröffentlicht.

Agenda Börse Schweiz

Quelle: Mirabaud Securities

Quelle: Mirabaud Securities