Das Wichtigste am Morgen

Die Börsen in Fernost folgen der Entspannung an den US-Aktienmärkten und notieren am Mittwoch fester. Der SMI startet ebenfalls leicht im Plus. Schindler-Aktien werden nach trübem Ausblick für 2022 abgestraft.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): +2,2% 🟢
  • Hang Seng (Hongkong): +1,3% 🟢
  • CSI 300 (China): +0,4% 🟢
  • Kospi (Seoul): +2% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): –0,2% 🔴
  • Nasdaq 100 (Futures): –0,2% 🔴
  • S&P 500 (Dienstag): +1,6% 🟢
  • Nasdaq 100 (Dienstag): +2,5% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,7% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1853.84 $ je Unze, unverändert 
  • Silber: 23.49 $ je Unze, +0,4% 🟢
  • Öl (Brent): 93.28 $ je Fass, unverändert

Alle Kurse Stand 09:05 Uhr MEZ

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Der Liftbauer Schindler hat 2021 beim Auftragseingang und beim Umsatz die Coronakrise hinter sich gelassen. Der Umsatz stieg 5,6% auf 11,24 Mrd. Fr. und erfüllte damit die Erwartungen. Der Gewinn auf Stufe Ebit blieb mit einem Plus von 13% auf 1,17 Mrd. etwas hinter den Schätzungen zurück. Unter dem Strich blieben 881 Mio. (+13,8%). Der Preisdruck, Lieferkettenprobleme und Engpässe bei Komponenten beeinträchtigten das Geschäft, insbesondere im vierten Quartal. Der Ausblick für das erste Halbjahr 2022 ist ähnlich trüb. Schindler rechnet mit einem schwachen Wachstum und einem deutlichen Rückgang der Profitabilität, obwohl der Auftragseingang über den Erwartungen liegt. Enttäuschen dürfte auch die Dividende, die bei 4 Fr. je Aktie bleiben soll.
  • Zudem kommt es bei Schindler nach dem Abgang von Konzernchef Thomas Oetterli vor drei Wochen zu weiteren Wechseln. Asien-Pazifik-Chef Jujudhan Jena verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, seine Aufgaben übernimmt Konzernleitungsmitglied Robert Seakins, der derzeit Qualitätschef ist. Die Konzernleitung wird damit um eine Position kleiner. Für Alfred N. Schindler und Luc Bonnard habe der Verwaltungsrat in Übereinstimmung mit der Ausnahmebestimmung im Geschäftsleitungsreglement zudem entschieden, die Alterslimite im Verwaltungsrat hinauszuschieben.
  • Der auf Augenbehandlungen spezialisierte Konzern Alcon hat im vergangenen Jahr mit 8,22 Mrd. $ gut einen Fünftel mehr Umsatz erzielt und damit auch das Jahr 2019 übertroffen. Der Betriebsgewinn liegt bei 580 Mio., nach einem Verlust von 482 Mio. im Jahr 2020. Der operative Kerngewinn von 1,4 Mrd. entspricht einer Marge von 17,6%.
    Unter dem Strich verblieb derweil ein Gewinn in Höhe von 376 Mio. Der Konzern will die Dividende auf 20 Rappen verdoppeln. Alcon sei mit viel Schwung in das neue Jahr gestartet. Der Umsatz soll im 2022 zwischen 8,7 bis 8,9 Mrd. betragen, die operative Kernmarge auf 18 bis 19% steigen.
  • Das Finanzinstitut Cembra hat 2021 einen Rekordgewinn erzielt. Unter dem Strich blieben 161,5 Mio. Fr., 6% mehr als im Vorjahr. Der Ertrag ging dabei insbesondere wegen tieferen Zinseinnahmen 2% auf 487 Mio. zurück, wobei sich Kommissions- und Gebühreneinnahmen (+7%) ab dem zweiten Quartal deutlich erholten. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen erfüllt. Die Verlustquote steht bei 0,6%, die Eigenkapitalrendite beträgt 13,9% und die Tier 1-Kapitalquote 18,9%. Die Dividende soll um 10 Rappen auf 3.85 Fr. angehoben werden. Für 2022 erwartet Cembra eine robuste Geschäftsentwicklung und eine Eigenkapitalrendite zwischen 13 und 14%.
  • Die St. Galler Kantonalbank steigerte den Ertrag 2021 um 6,6% auf 518,9 Mio. Fr. Der Geschäftserfolg der SGKB stieg um 14,9% auf 220,2 Mio. Unter dem Strich resultierte ein um 8,4% höherer Gewinn von 181,2 Mio. Die Dividende soll 1 auf 17 Fr. steigen. Die verwalteten Vermögen stiegen auf einen neuen Höchststand von 55,8 Mrd. (+14,8%). 2022 soll das Ergebnis im Rahmen des Vorjahres ausfallen.
  • Der Zugbauer Stadler Rail hat in Deutschland einen Auftrag erhalten. Die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH bestellt 20 Fahrzeuge des Typs Flirt. Finanzielle Angaben wurden keine gemacht.
  • Der Reisedetailhändler Dufry hat mit dem Flughafenbetreiber Finavia für mehrere Läden am Flughafen Helsinki die Verträge um fünf Jahre verlängert. Dufry arbeitet inzwischen seit neun Jahren mit Finavia zusammen. Die Vertragsverlängerung gilt für acht von Dufry betriebene Läden.
  • Abgang aus der Geschäftsleitung von Meyer Burger: Die zum Anfang Jahr zur CFO ernannte Nathalie Benedikt hat aufgrund privater Gründe um die Aufhebung ihres Vertrages gebeten. Damit verlässt die international erfahrene Finanzchefin das Unternehmen bereits nach wenigen Wochen wieder. Nach der Finalisierung des Jahresabschlusses werden ihre Aufgaben interimistisch im Kreis der Geschäftsführung aufgeteilt, bis die Position neu besetzt wird.
  • In China hat sich der Preisanstieg auf Erzeugerebene etwas verlangsamt, bleibt allerdings auf hohem Niveau. Die Erzeugerpreise sind im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 9,1% gestiegen und damit etwas weniger stark als erwartet. Auch das Plus bei den Verbraucherpreisen um 0,9% lag im Januar unter den Schätzungen. Im Dezember und November hatten sie noch 1,5% resp. 2,3% zugelegt. Damit steigt nach Einschätzung der Experten der Spielraum für die Notenbank und Regierung, die Wirtschaft weiter anzukurbeln.
  • In der Eurozone stehen Daten zur Industrieproduktion auf dem Programm.
  • In den USA werden die Zahlen zum Detailhandelsumsatz publiziert.
  • Ebenfalls in den USA wird das Protokoll der Fed-Sitzung von Ende Januar veröffentlicht.

Agenda Börse Schweiz

Quelle: Mirabaud Securities

Quelle: Mirabaud Securities