Das Wichtigste am Morgen

Die Ankündigung von US-Sanktionen gegen Russland beruhigen die dortigen Märkte nur vorübergehend. In Asien kann sich der Nikkei dem Abwärtsdruck nicht entziehen, sonst stehen die Zeichen am Mittwoch auf Entspannung. Der SMI eröffnet fester.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): –1,7% 🔴
  • Hang Seng (Hongkong): +0,6% 🟢
  • CSI 300 (China): +1,1% 🟢
  • Kospi (Seoul): +0,5% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): +0,5% 🟢
  • Nasdaq 100 (Futures): +0,7% 🟢
  • S&P 500 (Dienstag): –1% 🔴
  • Nasdaq 100 (Dienstag): –1,2% 🔴

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,6% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1899 $ je Unze, –0,5% 🔴
  • Silber: 24.16 $ je Unze, –0,8% 🔴
  • Öl (Brent): 97.09 $ je Fass, +0,3% 🟢

Alle Kurse Stand 09:05 Uhr MEZ

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Die USA und Europa haben mit einem Paket von Strafen auf die jüngste Eskalation Moskaus in der Ukraine-Krise reagiert. Sie sollen zum Teil bereits am Mittwoch in Kraft treten. Unter anderem soll russischen Banken der Zugang zum Finanzmarkt verwehrt werden. Die USA verlegen angesichts der Lage zusätzliche Soldaten und Ausrüstung nach Osteuropa. Die deutsche Regierung wiederum legte die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 vorerst auf Eis.
  • Der Zugbauer Stadler Rail darf nun doch 186 Doppelstockzüge an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) liefern. Nach einigen Unklarheiten zur elektronischen Signatur von Stadler hat der Verwaltungsgerichtshof in Wien letztinstanzlich den Weg für den Auftrag freigemacht. Die Rahmenvereinbarung läuft über zehn Jahre und umfasst bis zu 3 Mrd. €.
  • Der Kioskbetreiber und Lebensmittelhersteller Valora hat 2021 den Erholungskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg 3,1% auf 1749,6 Mio. Fr. Der Ebit lag mit 30,3 Mio. in der Mitte der noch vor der Omikron-Welle kommunizierten Prognose (+115,5%). Mit einem Gewinn von 8,3 Mio. kehrte das Unternehmen auch unter dem Strich in die schwarzen Zahlen zurück. Der freie Cashflow betrug 25,1 Mio., die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 51% (2020: 47,3%). Die Nettoverschuldung liegt bei 2,2x Ebitda. Als Zeichen der Zuversicht soll eine Dividende von 3 Fr. je Aktie ausgeschüttet werden. Für 2022 erwartet Valora weiterhin ein Ebit von 70 Mio. (+/-10%) und eine Rückkehr auf Vorkrisenniveau im zweiten Halbjahr 2022. Die Pandemie dürfte dazu führen, dass das Unternehmen die ursprünglich für 2025 kommunizierten Ziele 18 bis 24 Monate später erreichen wird.
  • Die Privatbank EFG International hat im vergangenen Jahr einen 78% höheren Reingewinn von 205,8 Mio. Fr. erzielt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn legte um 47% auf 167,8 Mio. zu. Es flossen EFG Netto-Neugelder in Höhe von 8,8 Mrd. zu. Das entspricht 5,5% der verwalteten Vermögen von 172 Mrd. per Ende Jahr und lag damit am oberen Ende des selbstgesteckten Zielwerts von 4 bis 6%. Mit den Zahlen hat EFG die Erwartungen mehrheitlich übertroffen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 36 Rappen je Titel nach 30 Rappen im Jahr davor erhalten.
  • Der Pharmaauftragsfertiger Siegfried hat dank der Übernahme zweier Novartis-Werke den Umsatz 2021 erstmals auf über 1 Mrd. Fr. gesteigert (+30,5%). Der Betriebsgewinn Kern-Ebitda kletterte gut 39% auf 207,2 Mio.; die entsprechende Marge wurde um 1,1 Prozentpunkte auf 18,8% verbessert. Der Kern-Reingewinn nahm um 31% auf 95,3 Mio. zu. Damit hat Siegfried die Erwartungen übertroffen. Die Dividende wird um 20 Rappen auf 3.20 Fr. je Aktie angehoben, in Form einer Nennwertreduktion. Für 2022 erwartet Siegfried ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich. Die Kern-Ebitda-Marge soll 20% überschreiten.
  • Die Spezialistin für Raumklima Zehnder Group hat den Umsatz 2021 um 13% auf 697,1 Mio. € gesteigert. Das
    betriebliche Ergebnis (Ebit) stieg um 37% auf 69,1 Mio.; die entsprechende Marge verbesserte sich damit um weitere 1,7 Prozentpunkte auf 9.9%. Unter dem Strich resultierte ein 51% höherer Gewinn von 60,3 Mio. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von 1.80 Fr. je Namenaktie A. Die Akquisition von Airia Brands wurde am 22. Februar vollzogen.
  • Die Basellandschaftliche Kantonalbank erzielte 2021 einen Geschäftsertrag von 385,8 Mio. Fr. (+8,5%) und einen Reingewinn von 140,8 Mio. (+1,9%). Das sei das beste Ergebnis der aktuellen Strategieperiode. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg dabei 15,6% auf 84,8 Mio. Die Cost-Income-Ratio wurde auf 48,1% verbessert. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf 1552 Mio. (2020: 964 Mio.). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 7% bei einer Kernkapitalquote (CET1) von 18,7%. Die Ausschüttung an den Kanton Basel-Landschaft von 60 Mio. sowie die Dividende von 35 Fr. pro Zertifikat sollen gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben.
  • Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed will sich bis im Herbst dieses Jahres neu aufstellen, um sich besser auf die wandelnden Kundenbedürfnisse fokussieren zu können. Die Bereiche Marketing und Produktentwicklung werden bis September in den operativen Bereichen Ypsomed Delivery Systems (YDS) und Ypsomed Diabetes Care (YDC) zusammengeführt. 
  • VT5, die erste an der Schweizer Börse kotierte Special Purpose Acquisition Company (Spac), hat Anfang 2022 die Auswahl für ein mögliches Übernahmeziel begonnen und stosse auf reges Interesse. Aktuell sei man dabei, interessante Projekte genauer unter die Lupe zu nehmen und eine Shortlist zu erstellen. Der Verwaltungsrat plant, bei der Berichterstattung über das erste Halbjahr 2021/22 (9. Juni) weitere Informationen bekanntzugeben.
  • Im Verwaltungsrat des Maschinenbauers Mikron kommt es zu Veränderungen. Eduard Rikli hat die Altersgrenze erreicht und tritt deshalb an der Generalversammlung vom 27. April 2022 nicht mehr zur Wiederwahl an. Ebenfalls nicht mehr zur Wiederwahl wird sich Patrick Kilchmann stellen. Der Verwaltungsrat der Mikron Gruppe wird der Generalversammlung 2022 die Zuwahl von Alexandra Bendler und von Hans-Christian Schneider beantragen.
  • Der Sicherheitsspezialist Kudelski ist mit einem Jahresgewinn von 20,4 Mio. Fr. für 2021 zurück in den schwarzen Zahlen. Der Umsatz stieg auf 779 Mio., der Gewinn auf Stufe Ebitda legte von 64,3 Mio. auf 72,4 Mio. zu. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen übertroffen. Die Dividende soll unverändert 10 Rappen betragen. 2022 soll der Umsatz 5 bis 8% wachsen und der Ebitda zwischen 55 und 75 Mio. liegen.
  • In der Eurozone wird der harmonisierte Konsumtenpreisindex (HICP) veröffentlicht.
  • In Deutschland publiziert das Marktforschungsinstitut Gfk den Index zum Konsumentenvertrauen.
  • In der Schweiz steht die ZEW-Umfrage auf dem Programm.

Agenda Börse Schweiz

Quelle: Mirabaud Securities

Quelle: Mirabaud Securities