Hinter der Headline

Das Wichtigste am Morgen

Die asiatischen Aktienmärkte tendieren zumeist freundlich. Die europäischen Futures handeln leicht im Plus, der SMI eröffnet aber etwas schwächer. Logitech-Aktien profitieren von einem positiven Ausblick.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): +0,7% 🟢
  • Hang Seng (Hongkong): +0,4% 🟢
  • CSI 300 (China): -0,6% 🔴
  • Kospi (Seoul): +1,6% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): unverändert
  • Nasdaq 100 (Futures): +0,2% 🟢
  • S&P 500 (Mittwoch): +1,9% 🟢
  • Nasdaq 100 (Mittwoch): 1,7% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,3% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1928.27 $ je Unze, unverändert
  • Silber: 25.43 $ je Unze, +0,9% 🟢
  • Öl (Brent): 117.04 $ je Fass, +3,6% 🟢

Alle Kurse Stand 09:10 Uhr MEZ

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Forbo erzielt 2021 einen Umsatz von 1’254 Mio Fr., gut 12% mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis steigt 31% auf 179 Mio. Der Gewinn wächst 33% auf 141 Mio. Der Hersteller von Bodenbelägen und Bauklebstoffen erhöht die Dividende von 20 auf 25 Fr. je Aktie. Die Analystenerwartungen werden damit übertroffen. Steigenden Preise bei Rohmaterialien, Fracht- und Energiekosten sowie die deutlich höheren Personalkosten werden das Unternehmen auch dieses Jahr fordern. Dennoch geht Forbo davon aus, dass sowohl der Umsatz in Lokalwährungen als auch das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden kann.
  • Kardex steigert den Umsatz für 2021 um 10,3% auf 456 Mio. €. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbessert sich gut 10% auf 61 Mio. Unter dem Strich resultiert ein Gewinn von 43.7 Mio., ein Plus von 7,4%. Das Unternehmen der Intralogistiker verzeichnet einen Auftragseingang von 603.0 Mio., fast 45% über 2020, aber auch ein Drittel über dem starken Geschäftsjahr 2019. Der Auftragsbestand per Ende Dezember beträgt 367 Mio. Das Management rechnet damit, dass sich die «positive Marktentwicklung» dieses Jahr fortsetzt. Die Dividende wird von 4 auf 4.30 Fr. pro Aktie erhöht.
  • Logitech führt heute einen Investorentag durch. Das Management erwartet für das Rechnungsjahr 2022/23 (per Anfang April) ein um Währungsschwankungen bereinigtes Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Betriebsgewinn soll auf 900 bis 950 Mio. $ betragen. Das sind rund 50 Mio. mehr als im auslaufenden Geschäftsjahr, für das der Hersteller von Computerzubehör die Prognose bestätigt.
  • Meier Tobler verbessert den Umsatz für 2021 um 5% auf 511 Mio. Fr. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda nimmt 46% auf 36 Mio. zu. Der Gewinn verbessert sich von 3,9 auf 15,6 Mio. Mit einer Ausschüttung von 1 Fr. pro Aktie nimmt der Haustechnik-Anbieter wieder die Zahlung einer Dividende auf. Zudem lanciert er ein Rückkaufprogramm im Umfang von maximal 30 Mio. über drei Jahre bzw. maximal 10 Mio. Fr. pro Jahr. Meier Tobler geht für 2022 und 2023 von einem stabilen Umsatz und einem geringfügig verbesserten Betriebsergebnis und Konzerngewinn aus. Eine erneut deutliche Ergebnisverbesserung wird aufgrund von Synergien im Geschäftsjahr 2024 erwartet.
  • VAT Group hat den Umsatz im vierten Quartal 36% auf 255 Mio. Fr. gesteigert. Der Auftragseingang wächst 107 auf 435 Mio. Der Auftragsbestand beträgt mit 462 Mio. rund 220% mehr als vor einem Jahr. Die Dividende für das vergangene Jahr wir 22% auf 5.50 Fr. je Titel ausgebaut. Für 2022 erwartet der Zulieferer für die Halbleiterindustrie einen deutlich höheren Umsatz, ein höheres Ebitda, eine höhere Ebitda-Marge sowie einen signifikant höheren Nettogewinn und freien Cashflow.
  • Branchennachbar Inficon hat den Umsatz letztes Jahr knapp 30% auf 516 Mio. $ gesteigert. Der Betriebsgewinn wächst von 62 auf 100 Mio., womit eine Marge von 19.5% resultiert. Der Reingewinn nimmt von 49 auf über 80 Mio. zu. Die Ausschüttung beträgt 21 Fr. pro Aktie, davon 3.10 Fr. aus Reserven aus Kapitaleinlagen und 17.90 Fr. als ordentliche Dividende. Für 2022 rechnet das Unternehmen mit 550 bis 600 Mio. $ Umsatz und mit einer Betriebsgewinnmarge von über 20%.
  • SoftwareOne meldet für 2021 einen Bruttogewinn von 855 Mio. Fr., knapp 18% mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda nimmt 1% auf 219 Mio. ab. Der Gewinn pro Aktie verringert sich von 0.81 auf 0.71 Fr. Die Dividende wird 10% auf 0.33 Fr. je Titel erhöht. Für 2022 stellt der IT-Dienstleister ein Bruttogewinnwachstum (währungsbereinigt) im mittleren Zehnprozentbereich in Aussicht. Die bereinigte Ebitda-Marge soll über 25% betragen. Als Dividendenausschüttungsquote sind 30 bis 50% des bereinigten Jahresgewinns vorgesehen.
  • Die VZ-Gruppe steigert den Gewinn für das letzte Jahr 22% auf gut 143 Mio. Fr. Das Netto-Neugeld nimmt von 3,2 auf 4,8 Mrd. zu. Ab nächstem Jahr wird Matthias Reinhart das Präsidium des Verwaltungsrats übernehmen und die operative Leitung an Giulio Vitarelli weitergeben. Der Finanzdienstleister rechnet damit, dass Ertrag und Gewinn im «Gleichschritt weiterwachsen sollten, wenn sich Konjunktur und Börsen normalisieren». Die Dividende steigt von 1.23 auf 1.57 Fr. je Titel.
  • Die australische CSL hält im Rahmen der Kaufofferte für Vifor vorläufigen Angaben zufolge 74% der Aktien des Pharmaunternehmens.
  • Die Raiffeisen-Gruppe erzielt 2021 einen Gewinn von 1,07 Mrd. Fr. (+24,2%) Die Hypothekarforderungen steigen 3,2%. Die Kundeneinlagen nehmen 5,9% zu und bewegen sich damit erstmals über 200 Mrd., die Depotvolumen haben 8 Mrd. zugelegt. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wächst 18,8%. Raiffeisen erwartet für das laufende Jahr einen «soliden Geschäftsgang».
  • In China wächst der Dienstleistungssektor langsamer. Der privat erhobene Caixin/Markit Purchasing Managers’ Index hat sich im Februar auf 50,2 abgeschwächt. Das ist der niedrigste Stand seit letztem August, wobei Werte über 50 eine Expansion signalisieren. Im Januar notierte der PMI Index auf 51,4.
  • Heute werden in den wichtigsten Volkswirtschaften Europas die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor publiziert. Zudem steht für die Eurozone der Index der Produzentenpreise auf dem Programm.
  • In den USA wird der ISM-Index für den Dienstleistungssektor veröffentlicht.

Agenda Börse Schweiz

Quelle: Mirabaud Securities

Quelle: Mirabaud Securities