Das Wichtigste am Morgen

Nach der Erholung an Wallstreet rückt am Donnerstag der Aktienmarkt in Japan deutlich vor. In Europa werden ebenfalls höhere Kurse erwartet. Der SMI eröffnet fester.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): +2,3% 🟢
  • Hang Seng (Hongkong): –0,8% 🔴
  • CSI 300 (China): –0,4% 🔴
  • Kospi (Seoul): +0,3% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): +0,2% 🟢
  • Nasdaq 100 (Futures): +0,3% 🟢
  • S&P 500 (Mittwoch): +2,1% 🟢
  • Nasdaq 100 (Mittwoch): +1,8% 🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,5% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1716 $ je Unze, –0,2% 🔴
  • Silber: 18.50 $ je Unze, –0,2% 🔴
  • Öl (Brent): 88.70 $ je Fass, +1,3% 🟢

Alle Kurse Stand 09:05 Uhr MEZ

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Der Versicherer Helvetia hat das Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr um 11% auf 6,80 Mrd. Fr. gesteigert. Grösster Wachstumstreiber war das Nicht-Lebengeschäft, dessen währungsbereinigtes Wachstum mit 6,6% in allen Ländern über dem Markt lag. Den Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,9 Prozentpunkte auf 93,6%. Der Gewinn sank dagegen 16% auf 219,5 Mio. Dabei hat die schwache Entwicklung an den Finanzmärkten auf den Gewinn gedrückt. Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Die Kapitalisierung bleibt gut. Helvetia schätzt, dass die SST-Quote per 30. Juni 2022 auf über 280% angestiegen ist (1. Januar 2022: 260%). Helvetia ist auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen. Im Rahmen der Strategie «20.25» will die Gruppe den Schaden-Kosten-Satz im Bereich von 92 bis 94% halten. Zudem soll die Dividende laufend erhöht oder stabil gehalten werden.
  • Der Rückversicherer Swiss Re hat laut CEO Christian Mumenthaler die Risikomodelle wegen des Klimawandels angepasst. «Die zunehmenden Naturkatastrophen führen dazu, dass wir die Versicherungsprämien anheben müssen», sagte er in einem Interview mit dem deutschen «Handelsblatt». In Sachen Ukrainekrieg hält er die früheren Schätzungen, wonach der Krieg der Versicherungsbranche Schäden von bis zu 20 Mrd. $ einbrocken könnte, für übertrieben. Inzwischen gehe er von Schäden am unteren Ende der Spanne von 10 bis 20 Mrd. aus.
  • Das Biotech-Unternehmen Basilea verkauft ein präklinisches Onkologieprogramm an Nodus Oncology. Das könnte Abschlags- und Prämienzahlungen von bis zu 242 Mio. Fr. einbringen, zudem erhält Basilea eine Beteiligung am Nettoumsatz von 5%. Basilea sei nun auf gutem Weg für «nachhaltige Profitabilität ab 2023».
  • Der Logistiker Kühne + Nagel investiert in ein Distributionszentrum in Indianapolis und baut seine Tätigkeit in der Kontraktlogistik im Gesundheitswesen weiter aus. Die Anlage umfasse 166’000 Quadratfuss. Angaben zur Höhe der Investition machte K+N keine.
  • In Japan hat das Bruttoinlandprodukt hat im zweiten Quartal mit einem Plus von 3,5% gegenüber der Vorjahresperiode stärker zugelegt als bisher angenommen. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres betrug das Plus 0,9%.
  • In der Schweiz liegt die Arbeitslosenquote mit 2% weiterhin so tief wie letztmals vor über zwanzig Jahren, saisonbereinigt ist sie im August gar leicht auf 2,1% gesunken. Ende Monat waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 91’372 Menschen als arbeitslos gemeldet. Das sind 102 Menschen weniger als im Juli und 34’983 weniger als vor einem Jahr
  • Am Nachmittag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank an.
  • In den USA werden Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung erwartet.

Agenda Börse Schweiz

Quelle: Mirabaud

Quelle: Mirabaud