Hinter der Headline

Das Wichtigste am Morgen

Die Börsen in Europa eröffnen mit Kursavancen. Das Fed hält an seiner expansiven Geldpolitik fest. Nestlé wächst kräftig, Credit Suisse erzielt wegen Archegos einen geringeren Gewinn.

The Market
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Märkte heute

Asien/Pazifik

  • Nikkei 225 (Tokio): +0,7% 🟢
  • Hang Seng (Hongkong): +2,6% 🟢
  • CSI 300 (China): +1,6% 🟢
  • Kospi (Seoul): +0,2% 🟢

USA

  • S&P 500 (Futures): +0,1% 🟢
  • Nasdaq 100 (Futures): unverändert
  • S&P 500 (Mittwoch): unverändert
  • Nasdaq 100 (Mittwoch): +0,4%🟢

Europa

  • Euro Stoxx 50 (Futures): +0,4% 🟢
  • Dax (Futures): unverändert
  • FTSE 100 (Futures): +0,4% 🟢

Rohstoffe

  • Gold: 1818.3 $ je Unze, +0,5% 🟢
  • Silber: 25.3 $ je Unze, +0,1% 🟢
  • Öl (Brent): 75.12 $ je Fass, +0,5% 🟢

Alle Kurse Stand 09:05 Uhr MEZ

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Vorbörse Deutschland von 7:00 bis 8:45 Uhr

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Die wichtigsten Nachrichten des Tages

  • Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 41,8 Mrd. Fr. (+1,5%). Der bereinigte operative Gewinn erreichte 7,3 Mrd. Fr. (+1,3% ggü. der Vorjahresperiode). Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 5,9 Mrd. Fr., was einem Zuwachs von 1,1% entspricht. Das organische Wachstum, das um Zu- und Verkäufe bereinigt ist, betrug indes deutlich höhere 8,1%. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern nun ein organisches Wachstum von 5 bis 6%.
  • Credit Suisse verzeichnete im zweiten Quartal einen Ertragsrückgang im Vergleich zur Vorperiode um 18% auf 5,1 Mrd. Fr. Der Geschäftsaufwand verringerte sich um 1% auf 4,3 Mrd. Fr. Der Vorsteuergewinn halbierte sich auf 813 Mio. Fr. Der Verlust aus dem Untergang des Hedge Funds Archegos betrug 595 Mio. Fr. und lag damit im Rahmen der erwarteten 600 Mio. Fr. Der Gewinn sank um 78% auf 253 Mio. Fr. Die Quote das harten Kernkapitals (CET 1) stieg auf 13,7%, nach 12,2% im ersten Quartal. Das Management will «in den nächsten Monaten» nun eine «langfristige Vision für die Bank ausarbeiten».
  • Credit Suisse legt einen Bericht zum Fall Archegos vor: Ein wesentlicher Aspekt der Überprüfung sei die individuelle Rechenschaftspflicht, die 23 Personen betraf. Die Massnahmen umfassten die Beendigung des Arbeitsverhältnisses von neun Personen sowie finanzielle Einbussen von insgesamt rund 70 Mio. $ mittels Massnahmen zur Anpassung der Vergütung, darunter die Streichung ausstehender aufgeschobener Ansprüche sowie die Rückzahlung von zuvor ausgeschütteten Beträgen.
  • Die Industriegruppe Bucher vermochte den Umsatz im ersten Halbjahr um 18,5% auf 1,61 Mrd. Fr. zu steigern. Der Auftragseingang legte mit einem Zuwachs von fast 50% auf 1,72 Mrd. Fr. noch kräftiger zu. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit erreichte 179 Mio. Fr. (+90%), der Reingewinn erhöhte sich auf 138 Mio. Fr. (+102.5%). Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Anstieg von Umsatz, Marge und Gewinn.
  • Auch Clariant kann die Pandemie langsam hinter sich lassen. Der Umsatz des Spezialchemiekonzerns nahm von Januar bis Juni auf 2,03 Mrd. Fr. (+5%) zu, der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda erhöhte sich um 15% auf 337 Mio. Fr. Der Konzerngewinn belief sich auf 157 Mio. Fr. Für das Gesamtjahr erwartet Clariant ein Umsatzwachstum von 7 bis 9% (in Lokalwährungen) sowie eine Ebitda-Marge zwischen 16 und 17%.
  • Die Graubündner Kantonalbank steigerte den Ertrag im ersten Semester 16,6% auf 233,4 Mio. Fr., während der Aufwand 3,2% auf 97,3% zulegte. Der Konzernerfolg stieg 31,3% auf 127,1 Mio. Fr. Der Konzerngewinn wird mit einem Plus von 17,6% auf 112,1 Mio. Fr. ausgewiesen. Die Kosten-Ertrags-Relation betrug 45%, das Neugeld 1,3 Mrd. Fr., ein Plus um 3,4%. Aufgrund des starken Erstsemesters erhöht das Management den Ausblick auf das Gesamtjahr und peilt erstmalig einen Gewinn von 200 Mio. Fr. an.
  • Calida steigerte den Umsatz im ersten Semester währungsbereinigt um 30,2% auf 153,9 Mio. Fr. und damit über das Niveau von 2019. Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda stieg 12,4 Mio. Fr. auf 18,8 Mio. Fr. Nach einem Verlust in der Vorjahresperiode von 1,8 Mio. Fr. resultierte ein Gewinn von 12,7 Mio. Fr. Auf einen konkreten Ausblick verzichtet das Management.
  • Der Lagerlogistiker Kardex erzielte von Januar bis Juni einen im Vergleich zum Vorjahr praktisch unveränderten Umsatz von 207,1 Mio. € (Vj: 207,8 Mio. Fr.). Trotzdem vermochte das Unternehmen den Betriebsgewinn auf Stufe Ebit um 12,1% auf 26,9 Mio. € und den Reingewinn 14,6% auf 19,6 Millionen € zu steigern.
  • Im ersten Halbjahr 2021 erzielte die Plakatgesellschaft APG einen Betriebsertrag von 107,1 Mio. Fr., was einer Abnahme von 2,9% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Für die Berichtsperiode resultierten ein Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda von 6,4 Mio. Fr. (Vj: –0.2 Mio. Fr.) und ein Ebit von 1,3 Mio. Fr. (Vj: –5.1 Mio. Fr.). Der Gewinn für das erste Halbjahr beträgt 1 Mio. Fr. (Vj: –5.1 Mio. Fr.).
  • Der Automobilzulieferer Autoneum konnte den Umsatz relativ zur Vorjahresperiode auf 890,3 Mio. Fr. (+21,9%) steigern. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit kletterte auf 44,7 Mio. Fr. (Vorjahresperiode: –31,8 Mio. Fr.). Insgesamt resultierte ein Reingewinn von 25,5 Mio. Fr. (–54,9 Mio. Fr.). Das Unternehmen rechnet mit einer weiteren Umsatzsteigerung im zweiten Semester.
  • Das Messtechnik-Unternehmen Inficon erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 126,3 Mio. $ (+31%), wobei das Halbleitergeschäft der Sparte Semiconductor & Vacuum Coating überdurchschnittlich zum Wachstum beigetragen hat. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit erreichte 22,8 Mio. $ (+43%), der Gewinn betrug 17,6 Mio. $ (+36%).
  • Bellevue steigerte den Ertrag im ersten Halbjahr von 48,7 Mio. Fr. auf 73,6 Mio. Fr. Der Aufwand stieg lediglich um 5 Mio. Fr. auf 45,6 Mio. Fr. Das Konzernergebnis vervielfachte sich von in der Vorjahresperiode von 5,5 Mio. Fr. auf 22, 5 Mio. Fr. Der Nettoneugeld-Zufluss von 682 Mio. Fr entspricht einem annualisierten Wachstum von 11%.
  • Der Umsatz des Herstellers von Werkzeugmaschinen, Starrag, nahm im ersten Halbjahr um rund 10% auf 139,9 Mio. Fr. ab. Der Auftragseingang erhöhte sich jedoch um 68,7% auf 149,8 Mio. Fr., während der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit 0,8 Mio. Fr. erreichte (+33% ggü. Vj.). Der Gewinn zeigte eine schwarze Null, nach 0,5 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode.
  • Cassiopea erhöhte die Ausgaben im ersten Semester von 4,7 Mio. €. auf 6,3 Mio. € für die Markteinführung von Winlevi, womit ein Verlust von 6,2 Mio. € resultierte. Das Eigenkapital verringerte sich dadurch von 15,6 Mio. € auf 9,8 Mio. €. Nach der Berichtsperiode, am 26. Juli, kündigten Cassiopea und Sun Pharmaceuticals die Unterzeichnung von Lizenz- und Liefervereinbarungen für Winlevi in den USA und Kanada an. Gemäss dieser wird Cassiopea eine Vorauszahlung von 45 Mio. $ und mögliche kommerzielle Meilensteine von insgesamt bis zu 190 Mio. $ sowie übliche Lizenzgebühren im zweistelligen Bereich erhalten. Das Management erwartet, dass Cassiopea 2021 profitabel sein wird und einen Umsatz von 37 bis 39 Mio. € und ein Betriebsergebnis von 24 bis 28 Mio. € erreichen wird.
  • Die US-Regulierungsbehörde FDA hat den Antrag des Pharmakonzerns Roche auf Zulassung für das Augenmittel Faricimab im beschleunigten Verfahren angenommen.
  • Für die Eurozone werden die Umfragen zu Konsumentenvertrauen und Geschäftsklima erwartet.
  • Deutschland publiziert die Arbeitslosenquote und die Daten zur Konsumentenpreisentwicklung.
  • In den USA stehen die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung auf dem Programm.

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Quelle: Mirabaud

Quelle: Mirabaud