Interview

Siegfried-CEO: «Eine Ebitda-Marge von 20% ist für uns nur ein Etappenziel»

Wolfgang Wienand, CEO des Pharmazulieferers Siegfried, spricht über Margenziele, den Auftrag von Biontech, den Kauf zweier Werke und die aktuelle Auftragslage. Er sagt, warum ein Kaufangebot von Lonza für die Siegfried-Aktionäre nicht sinnvoll wäre und warum er weitere Übernahmen erwägt.

Michael Griesdorf
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«Novartis hat uns mit dem Verkauf der beiden Werke in eine sehr gute Position für weitere Aufträge von ihr gebracht»: Wolfgang Wienand.

«Novartis hat uns mit dem Verkauf der beiden Werke in eine sehr gute Position für weitere Aufträge von ihr gebracht»: Wolfgang Wienand.

Pharmazulieferer sind ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Bekämpfung der Coronaviruspandemie geworden. Ausser Lonza und Bachem ist auch Siegfried im Kampf gegen das Virus vorne mit dabei, da das Unternehmen für die deutsche Biotech-Gesellschaft Biontech und für ihren Partner Pfizer im Fall der Zulassung einen potenziellen Impfstoff gegen Covid-19 abfüllen darf.

Doch nicht nur wegen des Corona-Appeals ist Siegfried 📈 in der Gunst der Investoren in diesem Jahr stark gestiegen. Auch der Kauf zweier Werke von Novartis zur Fertigformulierung von Medikamenten bietet viel Potenzial. «Mit den beiden Standorten können wir unseren Kunden im Bereich der Fertigformulierung nun denselben Service bieten wie im Bereich der Produktion von Wirkstoffen», sagt der 48-jährige Deutsche.

Abgesehen davon bekam auch Siegfried im ersten Halbjahr zu spüren, dass Spitäler während des Lockdown in diversen Ländern von März bis und mit Mitte Mai nicht dringende Operationen aufschoben. Weiterhin sieht Wienand bei gewissen Therapiegebieten eine schwächere Nachfrage wegen Covid-19. Insgesamt habe sich die Situation jedoch normalisiert.

Aktuell erzielt Siegfried eine Marge von 17%, was angesichts der Profitabilität der Konkurrenz nicht berauschend ist. Doch laut Wienand soll sich die Marge in den nächsten drei bis fünf Jahren auf 20% erhöhen. Dieser Wert sei zudem kein End- sondern nur ein Etappenziel.

Im Übrigen hält Wienand ein allfälliges Kaufangebot von Lonza für nicht sinnvoll, weil Siegfried alleine in der Lage sei, Wert zu schaffen. Lieber gehört Wienand bzw. Siegfried zu den Akteuren, die akquirieren.

Herr Wienand, Siegfried hat vor kurzem einen Vertrag mit dem deutschen Biotech-Unternehmen Biontech zur Abfüllung eines Covid-19-Impfstoffs unterschrieben. Wie Ihre Konkurrenten Lonza und Bachem, die ebenfalls als Zulieferer für Impfstoffe oder Medikamente gegen das Virus agieren, haben auch Sie nun Corona-Appeal. Können Sie den Umsatzbeitrag des Biontech-Auftrags quantifizieren?

Wir sind stolz, dass wir mit Biontech eines der führenden Pharmaunternehmen im Kampf gegen Covid-19 als Kunden gewinnen konnten. Genaue Zahlen kann ich leider nicht nennen, nur so viel: Der Umsatz, den wir mit dem Auftrag im Falle einer Zulassung verdienen, würden, würde 2021, 2022 und dann auch über die gesamte Vertragsdauer gesehen im zweistelligen Millionenbetrag liegen. Der grosse Teil des Erlöses wird allerdings 2022 anfallen, weil wir erst Mitte 2021 mit der kommerziellen Produktion beginnen können.

Für die Abfüllung des Impfstoffs muss Siegfried jedoch eine neue Anlage bauen. Wie viel kostet sie?

Ich bitte um Verständnis dafür, dass wir grundsätzlich keine finanziellen Details zu einzelnen Investitionen machen können.

Der Vertrag für die Abfüllung des Impfstoffs ist vorerst auf eineinhalb Jahre begrenzt. Rechnen sich angesichts dieser kurzen Zeit die Investitionen in die Anlage?

Ja, die Investitionen lohnen sich. Wir haben mit Biontech Abmachungen getroffen, die sowohl für Biontech als auch für uns fair sind. Wir werden von diesem Auftrag profitieren. Die Anlage ist zudem auch für andere Produkte nutzbar.

Besteht die Absicht von Biontech, weitere Medikamente bei Siegfried zu produzieren?

Ja. Biontech ist daran interessiert, mit uns auch abseits des Corona-Impfstoffs zusammenzuarbeiten, weil wir kompetente Dienstleistungen und hochwertige Produktionsstätten anbieten können. Zudem hat die Gesellschaft jüngst von Novartis in Marburg eine Produktionsanlage für Impfstoffe gekauft. Marburg liegt nur zweieinhalb Autostunden von unserem Abfüllstandort in Hameln entfernt. Das ermöglicht eine effiziente und zuverlässige Logistik. Sowohl Biontech als auch wir haben deshalb die Absicht geäussert, eine langfristige strategische Zusammenarbeit einzugehen.

Wann ist die Zulassung des Impfstoffs von Biontech nach Ihrem Wissensstand frühestens möglich?

Biontech hofft noch in diesem Jahr auf eine Marktzulassung.

Mit dem Kauf von zwei Werken – zufälligerweise auch von Novartis – in Spanien bis Ende Jahr wollen Sie ihr Geschäft mit der Fertigformulierung von Medikamenten stärken. Weshalb?

Im Bereich der Produktion von chemisch-pharmazeutischen Wirkstoffen haben wir in der Branche eines der grössten und leistungsfähigsten Produktionsnetzwerke. Mit Netzwerk meine ich sich technologisch und kapazitiv ergänzende – und miteinander kooperierende – Standorte und Teams.

Wie hilft Ihnen das?

Diese Aufstellung ermöglicht es uns, rund um die Welt eine breite Palette von Dienstleistungen flexibel wettbewerbsfähig anzubieten. Erst damit wird man zum strategischen Partner der Kunden, sprich sie gehen langjährige Verträge mit uns ein und das immer wieder von Neuem. Das Netzwerk ist auch deshalb wichtig, weil wir damit in der Lage sind, ein Produkt an zwei Standorten gleichzeitig herzustellen. Das gibt unseren Kunden Liefersicherheit, und sie müssen ihre Aufträge nicht, wie oftmals üblich, im Sinne eines Risikomanagements auf zwei oder mehr Anbieter verteilen.

Und im Bereich der Fertigformulierung konnten Sie das bisher nicht?

Nein, weil wir noch zu klein waren. Das wollten wir ändern. Mit den beiden Standorten von Novartis können wir unseren Kunden im Bereich der Fertigformulierung nun denselben Service bieten wie im Bereich der Produktion von Wirkstoffen. Zudem erwerben wir zusätzliche Kompetenzen, zum Beispiel im Bereich hochwirksamer Medikamente, wie sie etwa in der Krebstherapie angewendet werden.

Wie hoch ist der Preis für die beiden Werke?

Novartis und Siegfried haben zu den finanziellen Details Stillschweigen vereinbart. Ich kann Ihnen aber sagen, dass es uns gelungen ist, eine echte Win-Win-Situation zu schaffen und dass der Deal für Siegfried attraktiv ist, aus den genannten Gründen, aber auch preislich.

Anders gefragt: 80 Mio. Fr. des Kaufpreises werden sie durch zwei Wandelanleihen finanzieren, die von der Ernst-Göhner-Stiftung gezeichnet werden. Der Rest soll von Bankkrediten kommen. Wie hoch wird der Anteil der Wandelanleihen am gesamten Finanzierungsbedarf sein?

Der Kaufpreis liegt oberhalb dieser 80 Mio. Fr. Darüber hinaus kann ich keine Angaben machen.

Apropos: Die Ernst-Göhner-Stiftung ist hierzulande eine der bekanntesten Förderstiftungen und hatte bisher einen Anteil von unter 5% an Siegfried. Nun wird sie bei einer Wandlung mit einer Beteiligung von fast 7% zur grössten Aktionärin von Siegfried. Gefällt Ihnen die neue Aktionärsstruktur?

Die Ernst-Göhner-Stiftung war und ist eine sehr geschätzte Aktionärin bei Siegfried. Insofern waren die Wandelanleihen ein für beide Seiten eleganter Weg, damit sie ihre Beteiligung als Ankeraktionärin ausbauen kann und wir gleichzeitig zusätzliche Mittel für diese Übernahme zur Verfügung haben.

Kommen wir zurück zum Kauf der Novartis-Werke. Sie können für den Pharmakonzern die Produktion der bereits in den Fabriken hergestellten Medikamente übernehmen. Wie stark sind die Anlagen mit den Aufträgen von Novartis bereits ausgelastet?

Sie sind ordentlich ausgelastet, aber wunschgemäss nicht zu stark. Wären sie bereits zu 90% belegt, wären die beiden Werke für uns nicht attraktiv gewesen, weil wir ja genau auf der Suche nach freien und nicht bereits vollständig genutzten Kapazitäten waren und wir zudem sicher einen höheren Kaufpreis hätten zahlen müssen. Damit können wir unser Netzwerk noch besser gestalten, im Sinne eines flexiblen Angebots für unsere Kunden.

Wie lange dauert es, bis auch die frei verfügbaren Kapazitäten für Dritte vollumfänglich zur Verfügung stehen?

Die Kapazitäten sind sofort da. Bis die Standorte jedoch vollumfänglich in unser Netzwerk integriert sind, wird es einen Moment dauern. Wir müssen in den beiden Werken zuerst unser anspruchsvolles Geschäftsmodell einführen. Ausserdem dauert die Akquisition von Neugeschäften in unserer stark regulierten Branche rund zwei bis drei Jahre. Die Transformation braucht somit rund drei Jahre. Doch auch dann werden die Kapazitäten nicht sofort voll ausgelastet sein. Das ist aber auch in Ordnung und liegt in der Natur der Sache.

Werden weitere Aufträge von Novartis folgen?

Mit der Übernahme werden wir gleichzeitig zu einem präferierten Zulieferer von Novartis. Diese enge strategische Partnerschaft hat zum Ziel, dass Novartis bei uns auch für neue Produkte weitere Aufträge platziert. Klar, wir werden uns weiterhin gegenüber der Konkurrenz behaupten müssen. Aber Novartis hat uns mit dem Verkauf der beiden Werke in eine sehr gute Position gebracht.

Wie viel wird die Integration der beiden Werke und die Umstellung des Fertigformulierungsgeschäfts auf die Netzwerkorganisation kosten?

Die Integrationskosten werden erfahrungsgemäss im einstelligen oder maximal tiefen zweistelligen Millionenbereich liegen. Dazu kommen noch Investitionen für den Aufbau von Entwicklungskapazitäten, die es an diesen Standorten bisher nicht gibt und die Teil der Transformation hin zu sehr wettbewerbsfähigen Pharmazuliefererplattformen ist.

Siegfried ist im ersten Halbjahr weniger gewachsen als im Vorjahr. Als Grund gaben Sie bei der Publikation der Zahlen unter anderem an, dass die Spitäler weltweit nicht dringend nötige Behandlungen wegen Covid-19 aufgeschoben haben und damit die Verschreibungen gewisser Medikamente, die sie produzieren, zurückgegangen sind. Sehen Sie diesbezüglich nun wieder eine Normalisierung?

Aktuell sehen wir bei gewissen Therapiegebieten immer noch eine schwächere Nachfrage wegen Covid-19. Insgesamt hat sich die Situation aber normalisiert. Die Frage ist nun, wie die Politik angesichts der wieder steigenden Fallzahlen reagieren wird und ob es wieder Beschränkungen gibt.

Siegfried will mittelfristig eine Ebitda-Marge von 20% erzielen. Was heisst für Sie mittelfristig?

Das heisst drei und nicht mehr als fünf Jahre von heute an.

Würden Sie diese Antwort auch geben, wenn sie die zwei Werke von Novartis nicht hätten kaufen können?

Weil die Endformulierung von Medikamenten höhere Margen generiert, werden die beiden Werke mit der Zeit einen positiven Effekt auf unsere Gesamtprofitabilität haben. Doch genauso wichtig sind die Vorteile unseres Netzwerks im Bereich der Wirkstoffproduktion und neu auch im Bereich der Fertigformulierung, sowie generell die nun zusätzlich möglichen Skaleneffekte in diesem Bereich. Das Ziel basiert auf allen Erfolgspfeilern und nicht nur auf einem. So verstehen wir unser Netzwerk.

Ab wann werden die beiden Werke auf Gruppenebene positiv zur Margenentwicklung beitragen?

Wir rechnen damit, dass dies nach erfolgreichem Abschluss der Integration und Transformation der Fall sein wird, also ab 2023 oder 2024.

Eine Ebitda-Marge von 20% klingt gut. Ihr Konkurrent Lonza erzielt bei seinem Geschäft mit chemischen Wirkstoffen und Medikamenten auf der gleichen Gewinnstufe derzeit jedoch eine deutlich höhere Profitabilität. Was ist der Grund dafür?

Wir sehen aufgrund unterschiedlicher Zurechnungen verschiedener Kosten keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit unserer Profitabilität. Gleichzeitig sind die von uns genannten 20% für uns kein End-, sondern ein Etappenziel. Wir haben uns mit Siegfried 2010 auf den Weg gemacht, ein führender Anbieter in unserer Industrie zu werden. Gestartet haben wir damals bei 10%. Im letzten Jahr waren es dann schon 17%, und unsere Reise geht weiter.

Bedeutet bei Siegfried eine Margensteigerung auch eine Steigerung der Rendite auf das investierte Kapital oder rechnen Sie damit, dass Ihr Geschäft in den kommenden Jahren kapitalintensiver wird?

So wie schon in der Vergangenheit, ist es unser Anspruch, die Kapitalrendite weiter Schritt für Schritt zu steigern. Wichtig ist aber auch, dass wir laufend genügend investieren, damit wir die Wachstumschancen, die sich uns bieten, auch nutzen können. Und das wird sich auch in Zukunft positiv auf unsere Kapitalrendite auswirken. Der bis anhin fragmentierte Markt für Pharma-Auftragsfertiger wird sich in den nächsten Jahren weiter konsolidieren. Das heisst für uns, dass wir weiter investieren müssen, um auch künftig zu den Grössten zu gehören. Deshalb werden wir nebst den 6,5 bis 7% des Umsatzes pro Jahr, die wir für den Erhalt unserer Anlagen aufwenden, im Schnitt jährlich weitere 2 bis 3% des Umsatzes in zusätzliche Kapazitäten und Technologien investieren.

Aktuell liegt ihr Verhältnis von Nettoschulden zu Ebitda unter 1. Bei welcher Schuldenquote fühlen Sie sich und Ihre Kreditgeber noch wohl?

Unsere Schmerzgrenze liegt bei ungefähr 3,5. Für Akquisitionen können wir temporär auch auf ungefähr 4 gehen. Die Richtlinien verstehen sich ohne Hybridkapital, das in unserer Bilanz als Eigenkapital klassifiziert ist. Damit möchte ich deutlich machen, dass wir auch weiterhin an Übernahmen interessiert sind und auch den nötigen Handlungsspielraum dafür haben. Wir sind entschlossen, weiter zu wachsen – organisch und akquisitorisch.

Im Oktober 2021 können Sie entscheiden, ob Sie eine nachrangige Anleihe ohne Laufzeit im Umfang von 160 Mio. Fr. zurückzahlen wollen. Werden Sie das tun und, wenn ja, mit welchen Mitteln?

Wir werden die Anleihe zurückzahlen, und zwar mit Bargeld und Geld, das wir durch Bankkredite im Rahmen unserer Kreditfazilitäten erhalten. Aktionäre müssen also keine Kapitalerhöhung fürchten.

Sie haben erwähnt, dass Siegfried zu den ganz Grossen in der Branche gehören möchte. Nach Umsatz gemessen ist sie das nach dem Kauf der beiden Werke von Novartis auch. Doch wie sieht es bezüglich des Angebots und der Preisführerschaft aus? Können Sie mit den anderen führenden Anbietern wie Lonza oder auch Patheon, die zu Thermo Fisher gehört, konkurrieren?

Wir wissen meistens nicht, mit wem wir bei Ausschreibungen konkurrieren. Dass wir wachsen, sprich Aufträge und Neugeschäft gewinnen, zeigt jedoch unsere hohe Wettbewerbsfähigkeit. Wir erhalten zudem immer wieder das Feedback, dass unsere Konditionen fair und marktgerecht sind. Beweis dafür ist der Erfolg der letzten Jahre.

Lonza-Verwaltungsratspräsident Albert Baehny hat im Gespräch mit uns Ende August erwähnt, dass er gerne im Bereich der sterilen Abfüllung akquirieren würde, es dort aber nicht viele Übernahmemöglichkeiten gebe. Sie füllen in grossem Mass steril ab und wären folglich das ideale Übernahmeziel für Lonza. Würden Sie bzw. der Verwaltungsrat den Siegfried-Aktionären im hypothetischen Fall eines Angebotes einen Verkauf ihrer Anteile empfehlen?

Mit meinem ausgezeichneten Team, unserem wettbewerbsfähigen Produktionsnetzwerk, unserer Unternehmensstrategie und unserer robusten Bilanz haben wir bei Siegfried alle Mittel, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein und für unsere Aktionäre Wert zu schaffen. Ich bin deshalb überzeugt, dass es für Siegfried in vorhersehbarer Zukunft sinnvoller und attraktiver ist, unabhängig zu bleiben.

Wo steht Siegfried in fünf Jahren?

In fünf Jahren wird Siegfried noch grösser und damit noch relevanter sein. Das wird uns durch kontinuierliches organisches Wachstum auf Basis unserer bisherigen Marktstellung gelingen. Siegfried wird dennoch auch weitere Übernahmen machen, einfach deswegen, weil Zukäufe, vorausgesetzt sie sind nicht zu teuer, ein sehr effizienter Weg sind, um schnell an Grösse zu gewinnen und Wert zu schaffen. All das wird dazu führen, dass Siegfried in fünf Jahren über eines der wettbewerbsfähigsten integrierten Produktionsnetzwerke in der Pharmazuliefererindustrie verfügt.

Zur Person

Wolfgang Wienand

Wolfgang Wienand

Der 48-jährige Deutsche arbeitet seit August 2010 bei Siegfried, zuerst als Leiter der globalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und später als Leiter Strategy, M&A, Legal und Intellectual Property Management sowie Regulatory Affairs. Im Januar 2019 wurde er dann CEO. Vor seinem Wechsel zu Siegfried war er in verschiedenen leitenden Positionen mit Schwerpunkt auf Feinchemie und Auftragssynthese für die pharmazeutische Industrie bei Evonik aus Deutschland tätig. Wienand hat an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn Chemie studiert und anschliessend an der Universität zu Köln in organischer und bioorganischer Chemie promoviert. Darüber hinaus besitzt er einen Executive Master’s Degree in International Finance der École des hautes études commerciales HEC Paris.