Meinung

Bitcoin ist salonfähig

Das Jahr 2020 wird in die Geschichtsbücher eingehen als ein verrücktes Jahr für Gesellschaft und Märkte. Doch das wohl prägendste und für die Zukunft entscheidendste Ereignis ist die Akzeptanz von Bitcoin und digitalen Vermögenswerten.

Alain Kunz
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2020 verzeichnete die Welt den grössten Einbruch an globaler Wirtschaftsleistung seit der Grossen Depression von 1929 gepaart mit dem aggressivsten Drucken von Geld durch die Zentralbanken rund um den Globus. Ausgelöst wurde das durch eine Pandemie – die Option abwarten und beobachten fiel weg. Ein weiteres Novum waren negative Preise für Rohstoffe – genauer Rohöl-Futures. Eine Situation, die weder in Wirtschaftsbüchern zu lesen noch in Vorlesungssälen zu hören war.

Dass Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen sowie herkömmliche Unternehmen aus der Realwirtschaft den Bitcoin und ganz generell digitale Werte nun umarmen, ist von grosser Bedeutung – und kommt nicht von ungefähr: Sie wollen ihre hart verdienten monetären Reserven nicht weiter in Fiat-Währungen dahinschmelzen lassen, sondern Liquidität in Bitcoin aufbewahren. Die Volatilität von Bitcoin wird in diesem Fall zum Preis für einen hohen Erwartungswert und der Chance, dem sicheren Kaufkraftverlust in Fiat-Währungen zu entfliehen.

Vom Exoten zum Star

Noch Anfang 2020 wurde der Bitcoin von vielen als exotische Anlage belächelt. Doch im Jahresverlauf hat sich der älteste Kryptowert zum absoluten Rendite-Spitzenreiter gewandelt, der nun zentraler Gegenstand vieler Investorengespräche ist. Das digitale Gold namens Bitcoin legte um ein Mehrfaches zu als sein analoges Auslaufmodel – das physische Gold. Bitcoin verzeichnete im Jahresverlauf eine Preissteigerung von 300% (von 7251.28 $ am 31. Dezember 2019 auf 28848.58 $ am 31. Dezember 2020), während Gold lediglich 25% von 1517.27 $ auf 1898.36 $ anstieg.

Wird das Jahr 2021 zum Wendepunkt für das Asset Management? Wird der Ausschluss von Bitcoin und weiteren digitalen Werten aus einem Portfolio zu einem Karriererisiko – nicht mehr seine Berücksichtigung, wie dies heute noch der Fall ist? Vieles deutet darauf hin.

Die Preisentwicklung zum Jahresbeginn erinnert jedoch dran, dass sich der Bitcoin in einer Preisfindungsphase mit einer hohen Nachfrage von unterschiedlichsten Marktteilnehmern und einem limitierten Angebot von 21 Mio. Einheiten befindet. Es gibt also keine Angebotselastizität im Gegensatz zu Fiat, wo man einfach den Drucker laufen lassen kann. Jeder der bereits Bitcoin hält, glaubt an einen künftig höheren Preis – und verkauft nicht. Dem gegenüber stehen institutionelle Investoren, die Bitcoin als Inflationsschutz und aus Diversifikationsgründen für das gesamte Anlageportfolio wollen, was das positive Momentum im Preis unterstützt und noch weiter beflügelt.

Da nun mehr und mehr Einheiten Bitcoin in langfristigen Anlageprodukten wie dem Grayscale Bitcoin Investment Trust (GBTC) landen – also im Wesentlichen dem Handel entzogen werden – wird das verfügbare Inventar an Bitcoin immer enger. Von den knapp 18,6 Mio. bereits geschürften Bitcoin scheinen um die 4 Mio. – mit einem aktuellen Gegenwert von rund 200 Mrd. $ – verloren oder nicht mehr zugänglich zu sein, errechnet Chainalysis, ein führenden Dienstleister für Krypto Analytics.

Trotz des positiven Ausblickes für den Bitcoin-Preis über einen längeren Zeitraum sollten Anleger nicht übermütig werden – und sich stattdessen in aller Ruhe Gedanken machen, wie ein Exposure gegenüber Bitcoin aufgebaut werden soll. Einem starken Preisanstieg folgt oft eine schnelle Korrektur, wie wir sie in der zweiten Januarwoche sahen, als einige Tage nach dem letzten Allzeithöchst ein Rückgang um mehr als 25% folgte.

Bei Kryptos ist oftmals ein hoher Hebel von 50 – 100x im Einsatz. Das Ausleihen von Fiat-Stablecoins zum Kauf von Kryptos ist der «Krypto-Carry Trade» – wodurch eine kleinere Preiskorrektur zu grösseren Zwangsliquidationen führt, was wiederum den Preiszerfall beschleunigt, wodurch eine heftige und schnelle Abwärtsspirale entsteht. Dieses «De-Leveraging» war bei der Korrektur im letzten März 2020 zu beobachten – und mitunter auch einer der Gründe für die hohe Korrelation zu herkömmlichen Vermögenswerten wie Aktien und Anleihen.

Die Herde kam mit Verspätung

Schon Ende 2017 hatte der Makroinvestor Mike Novogratz mit dem Schlachtruf «The herd is coming» die Adaption von Bitcoin durch institutionelle Investoren angekündigt, die den Bitcoin-Preis aufgrund des limitierten Angebots in die Höhe treiben sollte. Doch wie so oft, wenn alle dasselbe erwarten, kam es anders: Der Preisanstieg des Bitcoins setzte sich nicht fort, sondern es folgte ein Einbruch und der sogenannte Krypto-Winter brach an.

Im vergangenen Jahr nun hat sich die Ankündigung von Novogratz aber bewahrheitet. Institutionelle Investoren unterstrichen mit Worten und Taten, dass sie an Bitcoin als Mittel zur langfristigen Werterhaltung glauben und auch dessen Diversifikationsvorteil für das Portfolio erkennen – angefangen bei den legendären Makroinvestoren Paul Tudor Jones und Stanley Druckenmiller über führende Vermögensverwalter wie BlackRock und Guggenheim bis hin zu Unternehmen wie MicroStrategy, Square und dem traditionsreichen Versicherungsgiganten MassMutual.

Wie Gold in den Siebzigerjahren

Paul Tudor Jones hielt schon im Mai 2020 in einem vielbeachteten Research-Papier fest, dass Bitcoin aus einer makroökonomischen Sicht am vielversprechendsten für die Welt nach Corona positioniert ist. Zudem zog er Parallelen zur Goldentwicklung zu Beginn seiner Karriere im Jahr 1976.

Diese Parallele zog auch ein Analyst der Citibank. Gold handelte damals innerhalb der Bandbreite von 20-35 $ bevor der Preis nach oben ausbrach aufgrund der Änderungen in der US-Fiskalpolitik durch die Nixon-Administration 1971. Die Abkoppelung von Gold und Fiat-Währungen, die Corona-Pandemie und der Wunsch nach endlosem Quantitativem Easing der Notenbanken hat das Potenzial, den Bitcoin-Preis in luftige Höhen abheben zu lassen.

Stanley Druckenmiller betonte in einem viel beachteten Interview mit dem Fernsehsender CNBC, der Bitcoin werde noch stärker als Gold vom aktuellen Umfeld profitieren da der Bitcoin-Markt noch «dünner» ist. Die Kryptowährung vereine alle Vorteile von Gold, ohne aber dessen Nachteile zu haben.

Einen etwas anderen Ansatz wählte der Value-Investor Bill Miller. Für ihn ist entscheidend, dass das Ökosystem und die Infrastruktur in den vergangenen Jahren gereift sind. Zudem sei wichtig, dass der zunehmenden Adaption ein limitiertes Angebot gegenüberstehe. Die Rolle von Bitcoin in einer langfristigen Asset Allocation wird auch von Inigo Fraser-Jenkins, dem Co-Leiter Portfoliostrategie von AllianceBernstein, betont.

Ohne viele Worte zu verlieren, liess der traditionelle Versicherer MassMutual Taten folgen: Er investierte nicht weniger als 100 Mio. $ in Bitcoin. Der prozentuale Anteil am Gesamtvermögen des Versicherungsriesens ist zwar winzig, aber wie sagen die Franzosen so schön: C’est la geste qui compte.

100'000 $, 300’000 $, 500’000 $?

Diesen Aussagen und Aktivitäten ist gemeinsam, dass sie auf der Annahme basieren, dass der Bitcoin-Preis weiter steigen wird. Um wie viel, ist allerdings die grosse Frage. Scott Minerd, Chief Investment Officer von Guggenheim, hat ein Preisziel von 400’000 $ pro Bitcoin. Seine Herleitung dieses Preises basiert auf der Goldmarktkapitalisierung als prozentualem Anteil am Bruttoinlandprodukt und der Knappheit von Bitcoin. Die gleiche Argumentation hatten schon die Winklevoss-Brüder in ihrem Beitrag «The Case for 500’000 $» verwendet. Citibank kam aufgrund einer technischen Analyse im Dezember in der zuvor zitierten Studie auf einen Zielpreis von 318'000 $.

Auch Rick Rieder, CIO von BlackRock, äusserte sich in einem CNBC-Interview positiv zur Entwicklung von und dem Ausblick zu Bitcoin. Er sieht eine realistische Chance in einer Ablösung von physischem Gold durch Bitcoin aufgrund der funktionalen Überlegenheit des digitalen Goldes gegenüber dem physischen Klumpen: Digitales Gold für eine zunehmend digitale Welt.

Der Vergleich mit Gold, nicht einzig was den Preis betrifft, kommt nicht von ungefähr. Bitcoin verfügt über die gleichen Vorteile wie Gold, ohne dessen Nachteile. Die Bezeichnung digitales Gold oder Gold 2.0 ist so gesehen nur logisch. Der Trend von einer physischen zu einer digitalen Welt wird vor dem physischen Gold nicht haltmachen.

Bitcoin oder Gold? Beides, ist die einfache Antwort. Robert T. Kiyosaki, Autor der Buchreihe «Rich Dad, Poor Dad» hämmert seinen Fans seit Monaten ein, sie sollten ob der Turbulenzen in der Welt «Silber, Gold und Bitcoin» kaufen. Wer dieser Empfehlung folgte, ist nicht schlecht gefahren. Aber es gibt gute Gründe, Bitcoin gegenüber Gold vorzuziehen.

Die Vorteile von Bitcoin

Der Vergleich von Bitcoin (heute) mit physischem Gold (in den Siebzigerjahren) mag konzeptionell stimmen, wird sich aber über Zeit als viel zu konservativ herausstellen. Heute ist Gold bloss noch ein Überbleibsel von etwas, das einmal die Basis für Geld bildete. Die meisten Leute halten heute kein Gold mehr. Sie ziehen es vor, ihr Geld in Aktien oder Immobilien zu parkieren und wachsen zu lassen. Gold ist randständig.

Bitcoin ist im Internet zu Hause, deshalb auch die anfängliche Bezeichnung «magisches Internet-Geld» – gemacht für Transaktionen in einer zunehmend digitalen Welt über das Internet. Der Wert kann direkt von mir zu Dir ohne Erlaubnis und Hilfe einer Drittpartei transferiert werden. Ist man sich dessen erst mal bewusst, wird auch klar, weshalb Gold randständig ist – oder keine breite Adaption findet. Für physisches Gold existieren keine simplen Wege, um damit zu handeln.

Sobald die Menschen sich gewohnt sind, Vermögen in Bitcoin als «sicherer Hafen» aufzubewahren, werden sie realisieren, wie simpel und effizient Vermögenswerte so über den Globus transferiert werden können. Dieser Aha-Moment wird Bitcoin weit über den Status von physischem Gold katapultieren.

Christopher Wood, der globale Leiter Aktienstrategie von Jefferies, scheint diese Realität erkannt zu haben: Das Investmenthaus reduzierte die Goldposition im Portfolio zugunsten von Bitcoin. Das Gleiche machte Grossbritanniens Ruffer Investments. Nach der Reduktion ihrer Gold-Exposure wurden 550 Mio. £ in Bitcoin investiert – als kleine, aber potente Versicherung gegen Unvorhergesehenes. One River Asset Management kaufte Bitcoin und Ethereum im Umfang von 600 Mio. $ und strebt eine Erhöhung auf 1 Mrd. $ an.

Vom Saulus zum Paulus wurde JP Morgan. Das amerikanische Investmenthaus, das sich noch vor wenigen Jahren extrem negativ zu Bitcoin geäussert hatte, wies in den letzten Monaten mehrmals darauf hin, dass Bitcoin daran ist, sich als institutionelle Alternative zu Gold zu positionieren – und wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen.

Nicht weniger optimistisch ist Konkurrent Morgan Stanley: «Wird Bitcoin die Herrschaft des Dollars beenden?» Diesen fast schon ketzerischen Titel trug ein Gastbeitrag von Ruchir Sharma, globaler Chef-Stratege von Morgan Stanley Investment Management, in der Financial Times. Er sieht im Bitcoin eine potenzielle Konkurrenz zum Dollar als Zahlungslösung, getrieben durch den fallenden Glauben in die Währung aufgrund der immer schneller steigenden Schulden.

Wie JP Morgan hat auch Ray Dalio, der Gründer von Bridgewater Associates, dem grössten Hedge Funds auf der Welt, seine Position korrigiert. Er nimmt eine positivere Haltung gegenüber Bitcoin und Digital Assets ein als noch vor kurzem: Bitcoin habe sich über die letzten zehn Jahre etabliert und offeriere eine spannende Alternative zu Gold.

Die Beimischung von Bitcoin in ein gewöhnliches Portfolio erhöht die Diversifikation, und verbessert somit das Rendite-Risiko-Profil für den Anleger. Dalio zieht aber Gold gegenüber Bitcoin vor, da Noten- und Zentralbanken Gold als Wertaufbewahrungsmittel sehen. Die Zeit wird zeigen, ob und wann diese ihre Präferenz von Gold zu Bitcoin schwenken werden. Der Schritt von digitalem Notengeld zu Bitcoin ist schnell gemacht.

Etwas weniger negativ als bislang klang in einem Interview mit der NZZ auch Investmentlegende Jim Rogers. Er geht zwar nach wie vor davon aus, dass ein erfolgreicher Bitcoin über kurz oder lang von den Regierungen verboten wird. Bis es soweit sei, könne man jedoch viel Geld verdienen – falls man vom Bitcoin etwas verstehe.

Was das Verbot betrifft, scheint Jim Rogers allerdings doch sehr pessimistisch zu sein. Dass sich grosse (amerikanische) Finanzinstitute wie dargelegt zunehmend im Bitcoin engagieren und der Bitcoin in fast allen Ländern rechtlich, regulatorisch und steuerlich klassifiziert ist, spricht gegen ein Verbot.

Institutionalisierung

Dass wir mitten in einer Institutionalisierung des Bitcoins stecken, steht ausser Zweifel und wird durch vielfältige Aktivitäten unterstrichen. Zu erwähnen ist in diesem Kontext, dass MicroStrategy vor kurzem ein Bitcoin-Investment über 650-Mio. $ finalisierte. Dass Coinbase, mit 35 Mio. Retail- und institutionellen Kunden eine führende Handelsplattform für Krypto-Assets, für 2021 einen Börsengang anstrebt, passt ebenfalls in dieses Bild.

Unter dem Titel Institutionalisierung ist auch zu sehen, dass Grayscale, der grösste Digital Asset Manager der Welt, über 10 Mrd. $ an verwalteten Krypto-Vermögenswerten meldet – und kein Ende des Wachstums sieht. Das wöchentliche Volumen im Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) überstieg unlängst erstmals seit Dezember 2017 wieder 70 Mio. Anteile, was einem Gegenwert von knapp 1,5 Mrd. $ entspricht.

Die Grayscale-Produktepalette bietet zurzeit die ausgereiftesten Krypto-Angebote für professionelle und institutionelle Anleger. Dies äussert sich in der Prämie resp. im Aufschlag des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) gegenüber dem Bitcoin-Preis. Der Prämien-Median gegenüber dem Bitcoin-Preis beträgt über die letzten Jahre fast ein Drittel und liegt derzeit bei 12,17%.

Bitcoin als Zahlungsmittel

Das wirft interessante Fragen auf: Institutionelle Anleger haben für das Krypto-Exposure fast einen Drittel mehr bezahlt im Vergleich zu einem direkten Kauf von Bitcoin. Die Prämie spiegelt die Problematik der Verwahrung von Kryptos für institutionelle Anleger, die im Vergleich zu Privatinvestoren höhere Standards erfüllen müssen. Es bleibt abzuwarten, welche Banken dieses neue Geschäftsfeld als erstes entdecken und abstecken.

Der Etablierung des Bitcoins hilft auch, dass er langsam aber sicher als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Zu erwähnen ist in diesem Kontext unter anderem Dan Schulman, CEO des Zahlungsanbieters PayPal, der Bitcoin erst kürzlich seinen knapp 350 Mio. Nutzern zugänglich machte. Mit zunehmender Akzeptanz und Nutzung im täglichen Kommerz wird Bitcoin nicht nur ein Asset in Form von digitalem Gold, sondern immer mehr auch zu einer Währung. Dadurch steigt die Nützlichkeit von Bitcoin weiter, was wiederum stabilisierend auf den Bitcoin-Preis wirkt.

Fazit: 2020 war ein verrücktes, aber gutes Jahr für den Bitcoin. Was den Preis im vergangenen Jahr in die Höhe katapultierte, wird auch 2021 für Impulse sorgen. Ein Bitcoin-Preis von 100'000 $, 200'000 $, 300'000 $? Der Himmel ist die Grenze.

Alain Kunz

Alain Kunz ist ein Kenner der nationalen und internationalen Crypto- und Blockchainszene. Seit Sommer 2020 ist er Leiter Digital Assets der Bank Cler (Basler Kantonalbank). Nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen arbeitete Kunz für die Investmentbank Société Générale sowie die Finanzdienstleister Leonteq und Source ETF. Später gründete er verschiedene Unternehmen, darunter TokenSuisse, PolarLab, LanthaCapital und SP-Lab, und beriet öffentliche und private Institutionen sowie politische Exponenten und Privatpersonen.
Alain Kunz ist ein Kenner der nationalen und internationalen Crypto- und Blockchainszene. Seit Sommer 2020 ist er Leiter Digital Assets der Bank Cler (Basler Kantonalbank). Nach seinem Wirtschaftsstudium an der Universität St. Gallen arbeitete Kunz für die Investmentbank Société Générale sowie die Finanzdienstleister Leonteq und Source ETF. Später gründete er verschiedene Unternehmen, darunter TokenSuisse, PolarLab, LanthaCapital und SP-Lab, und beriet öffentliche und private Institutionen sowie politische Exponenten und Privatpersonen.