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Brandywine Global Income Optimiser Strategie

Mit der Brandywine Global Income Optimiser Strategie durch die tiefsten Täler navigieren – Interview mit Portfoliomanager Brian Kloss.

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Der Legg Mason Brandywine Global Income Optimiser Fund ist ein globaler Rentenfonds für jede Marktlage. Würden Sie uns bitte das Konzept des Fonds erläutern?

Der Fonds kann ein breites Spektrum an Anlagechancen nutzen, da wir keine geografischen, Bonitäts- oder Sektorbeschränkungen festgelegt haben. Dadurch verfügen wir über die in vielen Marktlagen so wichtige Flexibilität. Wir managen den Fonds aktiv und verfolgen einen Value-Ansatz, um durch Durationsmanagement, Sektorrotation sowie Anlagen in auf Landeswährungen lautenden Staatsanleihen, globalen Investment-Grade- und Hochzinsanleihen, strukturierten Anleihen und Währungen Alpha zu generieren. Im Fonds kombinieren wir unsere Top-down-Erkenntnisse mit den Bottom-up-Fundamentalanalysen, die bei Anlagen in Anleihen erforderlich sind. Meiner Ansicht nach überzeugt die Strategie durch ihren flexiblen Ansatz. Wir müssen nicht schematisch in jeden Sektor investiert sein. Wir können unsere Allokation in Segmenten erhöhen, in denen wir Bewertungsanomalien feststellen und nutzen möchten. Dazu ist eine dynamische Sektorrotation ein Muss.

Für welche Arten von Anlegern ist der Fonds am besten geeignet?

Der Fonds richtet sich an Anleger, die in diesem beispiellosen Niedrigrenditeumfeld Erträge und Kapitalerhalt durch ein globales Engagement in Anleihen anstreben und sich gleichzeitig vor Abwärtsrisiken schützen möchten.

Der Fonds hat sich während der Covid-19-Krise wirklich gut entwickelt. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Wir haben die flexiblen Richtlinien des Fonds voll ausgeschöpft, um proaktiv auf die makroökonomische Unsicherheit einzugehen. Dazu haben wir einen defensiven Barbell-Ansatz mit Durationspositionen in als sicher geltenden Anleihen und hochwertigeren Unternehmensanleihen mit kürzerer Duration verfolgt. Als der Ausblick ernster wurde, haben wir die Durationspositionen in diesen als sicher geltenden Anleihen deutlich ausgebaut, zum Beispiel durch Futures auf US-Staatsanleihen, das Engagement in Hochzinsanleihen reduziert, wobei unser Hauptaugenmerk höherwertigen Anleihen galt, und das Engagement in Schwellenländern und dem Energiesektor begrenzt. Nachdem die US-Notenbank (Fed) Notmassnahmen ergriff und der US-Kongress ein Hilfspaket ankündigte, nutzten wir Ende März die umfassenden Zugeständnisse vieler Emittenten von Investment-Grade-Anleihen und investierten in einige Unternehmen mit guter Kapitalausstattung. In der letzten Märzwoche erholten sich die Kurse zum Teil wieder und bonitätsstarke Emittenten konnten bei starker Nachfrage an den Markt gehen. Später im Quartal fügten wir auch europäische Durationspositionen hinzu. Diese taktischen Positionen in Staatsanleihen aus der europäischen Peripherie dürften durch die geldpolitischen Massnahmen der EZB Unterstützung erhalten.

Haben Sie seit März Änderungen am Portfolio vorgenommen und wie wirkt sich das auf die zukünftige Ausrichtung aus?

Seit den Turbulenzen im März verlängerten wir die Duration durch diese langlaufenden Unternehmensanleihen, die neu emittiert wurden, und stockten einige unserer Positionen in Hochzinsanleihen, die uns wirklich gut gefielen und die durch die Abwärtsbewegung mitgerissen wurden, etwas auf. Zudem haben wir derzeit im Hochzinsbereich einen zweigeteilten Markt. Damit meine ich, dass Unternehmensanleihen unterhalb des Investment-Grade-Ratings entweder bei vier, fünf oder sechs Prozent oder bei 12, 13 oder 25 Prozent gehandelt werden. Der Markt ist sehr zweigeteilt. Bei den höheren Renditen geht es um den Energiesektor und den Einzelhandel. Dort sieht man die JC Penneys der Welt, die Fluggesellschaften. Und dann haben wir auf der anderen Seite des Markts die Kabelunternehmen wie Charter und Cablevision. Wir haben Qualitätskrankenhäuser wie HCA. Wir haben Mobilfunk-Player – sogar der bonitätsschwächere Emittent Sprint, der mit T-Mobile fusionierte, notiert jetzt relativ stark.

Können Sie uns mehr über Ihre makroökonomische Einschätzung und Ihre Ausrichtung der Strategie für den Rest von 2020 sagen?

Unser Team schaut sich ständig nach Chancen an den Anleihemärkten um. Aktuell gilt unser Hauptaugenmerk Investment-Grade-Anleihen. In diesem Bereich erkennen wir Investmentmöglichkeiten in den Sektoren Technologie, Medien und Telekommunikation und in geringerem Mass auch im Gesundheitswesen. Und wenn wir auf dem Risikospektrum etwas weiter nach unten gehen, schauen wir nach Chancen, um opportunistisch in Infrastrukturtitel zu investieren. Dieses Thema basiert auf unserer Analyse, dass die nächste Welle an Hilfspaketen und Unterstützung von Regierungen dem Infrastruktursektor zugutekommen wird. Im Grundstoffsektor schauen wir uns beispielsweise Dinge wie Kupferunternehmen und Chemieunternehmen an; ihnen gilt momentan unser Fokus.

Wir sind optimistisch, dass wir bald eine gewisse Erholung sehen werden. Wir müssen aber noch herausfinden, wie stark diese Erholung sein wird und ob die Welt, die wir danach vorfinden, günstig für die verschiedenen Kapitalstrukturen sein wird, die wir analysieren.

Wir haben vor, das Engagement in Investment-Grade-Anleihen und Spread-Produkten weiter aufzustocken, und niedriger eingestufte Titel in Erwägung zu ziehen, wenn sich besser abzeichnet, dass wir das Virus unter Kontrolle haben. Zukünftig werden die Anlagechancen vermutlich mehr darin liegen, in diese „Fallen Angels“ (Anleihen, die von Investment Grade zu unter Investment Grade herabgestuft wurden) zu investieren, die im restlichen Verlauf dieses Jahres und Anfang 2021 auftauchen werden. Vielleicht haben wir dann sogar die Möglichkeit, eine deutlich höhere Allokation hin zu Anleihen unterhalb des Investment-Grade-Ratings einzugehen. Zum jetzigen Zeitpunkt herrscht jedoch noch eine Menge Unsicherheit da draussen.

Erfahren Sie mehr über die Brandywine Income Optimiser Strategie hier

Zum Autor

Brian Koss

Brian Koss

Portfoliomanager bei Brandywine Global

RISIKEN

Anleihen: Es besteht das Risiko, dass die Emittenten von im Fonds gehaltenen Anleihen nicht in der Lage sind, die fälligen Zinsen oder Tilgungen zu zahlen, und dass dem Fonds dadurch Verluste entstehen. Der Wert von Anleihen wird durch die Einschätzung des obigen Risikos am Markt sowie durch Veränderungen der Zinssätze und der Inflation beeinflusst.

Niedrig eingestufte Anleihen: Der Fonds kann in niedriger eingestufte Anleihen oder Anleihen ohne Rating mit ähnlicher Qualität investieren, die ein grösseres Risiko bergen als höher eingestufte Anleihen.

Anlage in Schwellenländern: Der Fonds kann an den Märkten von Ländern investieren, die kleiner, weniger entwickelt, weniger reguliert und volatiler sind als die Märkte weiter entwickelter Länder.