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Der Weg zu inklusivem Wachstum

Suchen Sie nach Möglichkeiten zur vorteilhaften Diversifizierung und möchten dabei gleichzeitig Ihre finanziellen Ziele und gesellschaftlichen Werte miteinander vereinbaren?

Erstellt im Auftrag der BNP Paribas Asset Management
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Autorin: Maria Luz Diaz Blanco, Senior Portfolio Manager

Anlagen in eine themenorientierte Anlagestrategie, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (sogenannte ESG‑Kriterien) – mit besonderem Schwerpunkt auf inklusive Wachstumsansätze – berücksichtigt, könnten eine interessante Möglichkeit sein, um Renditen zu erzielen und dabei gleichzeitig zur Bekämpfung von Ungleichheit und Ausgrenzung beizutragen.

Bei Investitionen in verschiedene Anlagen hat das «S» in «ESG» – also der soziale Aspekt – tendenziell eine geringere Gewichtung als die Umwelt- und Governance-Komponenten von ESG-orientierten Anlagestrategien. Das macht wenig Sinn in einer Zeit, in der Klimawandel, Ungleichheit, geopolitische Spannungen und demografische Entwicklungen die verschiedenen Bevölkerungsschichten auf unterschiedliche Art beeinflussen und dabei oft den Handlungsbedarf in Bezug auf diese Auswirkungen besonders hervorheben.

Wir sind der Meinung, dass Anleger hier eine Rolle spielen können, indem sie in Unternehmen investieren, die ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.

Für langfristige nachhaltige Renditen auf inklusives Wachstum setzen

Eines der übergeordneten Ziele von BNP Paribas Asset Management besteht darin, für unsere Kunden nachhaltige Anlagerenditen zu erzielen. Ein grundlegender Teil dieses langfristigen Fokus ist unser Bestreben, in Unternehmen zu investieren, deren Haltung zu den Thematiken der Vielfalt und der Inklusion zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell beiträgt, von dem alle Stakeholder, und die Gesellschaft als Ganzes, profitieren.

Eine inklusive Wachstumsstrategie hat mehrere positive Effekte. Sie trägt dazu bei, dass Arbeitsplätze für alle geschaffen werden, Arbeitsbedingungen verbessert werden und der soziale Fortschritt auf einer breiteren Ebene unterstützt wird. Die Gesamtwirtschaft profitiert, weil sich dadurch Talent besser entfalten und produktives Potenzial ausgeschöpft werden kann. Es ist ein Beitrag zur Linderung sozialer Spannungen, die sich auf das Geschäfts- und Investitionsumfeld auswirken.

Unternehmen können verschiedene Massnahmen ergreifen, zum Beispiel durch Mitarbeiter-Gewinnbeteiligung oder durch die Durchsetzung hoher Standards in ihrer Lieferkette. Sie können in soziale Mobilität investieren, indem sie Ausbildungsstellen anbieten und den Zugang zu Bildung weiter öffnen. Sie können sicherstellen, dass Produkte und Services für alle erschwinglich sind, und dass die Unternehmensethik-Standards in Bezug auf Steuern, Lobbying, Kartelle und Unternehmensführung respektiert werden.

Marktführer bei inklusivem Wachstum auswählen

Für unsere Anlagen wählen wir einen ESG-Indikator basierend auf Geschäftsrelevanz und guter Gewichtung. Dazu stellen wir folgende Fragen: Zahlt das Unternehmen faire Löhne in Bezug auf die Geschäftsperformance? Entwickelt es die beruflichen Fähigkeiten seiner Mitarbeiter zur Innovationsförderung weiter? Tragen seine Produkte und Services zum Wohl der Verbraucher und damit auch zur Kundenloyalität bei?

Umweltaspekte sind ebenfalls Teil der Beurteilung. Unterstützt das Unternehmen die Energiewende, indem es kohlenstoffarme Produkte und Services anbietet? Nutzt es Ressourcen effizient? Und allgemeiner, hält das Unternehmen Vorschriften ein, die zum Ziel haben, die Welt auf einen 2°C-Klimakurs zu bringen?

Unser Ansatz beinhaltet ein inklusives Wachstums-Bewertungsmodell mit 20 Metriken pro Sektor, mit einer stärkeren Gewichtung von Unternehmensperformance gegenüber Unternehmensrichtlinien. Metriken zu Humankapital, Kunden und Gesellschaften, Lieferketten und Vielfalt (das «S») machen 65% der Bewertungspunktzahl aus. Vergütung, Steuer-Offenlegung und Vorstandsvielfalt (das «G») machen 20% aus. Nutzung natürlicher Ressourcen, Klimawandel und Umweltrisiko-Management (das «E») machen die letzten 15 % aus.

Das Ergebnis ist ein Anlageuniversum, das sich ganz und gar auf den sozialen Aspekt von ESG konzentriert.

Finanzielle Performance und inklusive Geschäftspraktiken sind direkt verknüpft

Wir sind davon überzeugt, dass sich für Unternehmen mit einer inklusiven Wachstumsmentalität Chancen eröffnen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Unserer Erwartung nach werden Unternehmen mit einer grösseren Vielfalt generell ihre weniger vielfältigen Konkurrenten sowohl in Bezug auf Umsatz als auch Profit übertreffen. Vielfältige Management-Teams sind tendenziell innovativer.

Für Unternehmen, in denen der Frauenanteil oder die Vielfalt in Bezug auf ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, soziale Herkunft etc. in Management-Teams höher ist, fallen alle gemessenen Quoten vorteilhafter aus.

Unter den Fortune-500-Unternehmen verzeichneten beispielsweise diejenigen im oberen Quartil mit mindestens drei weiblichen Geschäftsleitungsmitgliedern einen um 42% höheren Umsatz und eine um 53% höhere Eigenkapitalrendite (Quelle: Peterson Institute, Catalyst, BCG Analysis, 2020).

Allgemeiner gesagt, wenn Fragen der Vielfalt und Inklusion nicht richtig behandelt werden, kann dies aufgrund der negativen Reputationsfolgen das Geschäftsrisiko erhöhen, was wiederum Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzen haben kann.

Im Einklang mit den Vereinten Nationen glauben wir: Zu wirklich nachhaltiger Entwicklung gehört das Angehen sozialer Herausforderungen und die Einführung von Geschäftspraktiken, die Gesundheit und Bildung verbessern, das Wirtschaftswachstum fördern und darauf abzielen, Ungleichheit zu verringern.