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Doppelt gemoppelt hält nicht besser

Viele Versicherte sind in einigen Bereichen doppelt versichert – ohne dass sie es wissen. Eine umfassende Überprüfung aller bestehenden Ansprüche kann jeden Monat bares Geld sparen.

Im Auftrag der Maklerzentrum Schweiz AG
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Versicherungen sind teuer und summieren sich im Jahresverlauf schnell auf mehrere tausend Franken. Ein grosser Teil dieser Kosten entsteht im Bereich der Krankenversicherung. Umso sinnvoller ist es, das bestehende Versicherungsportfolio auf eventuell bestehenden Doppelversicherungen zu prüfen und unnötige Prämienzahlungen zu vermeiden.

Die häufigste unnötige Deckung besteht im Bereich der Unfallversicherung. Nach Schätzungen des Bundesrates sind in der Schweiz rund eine halbe Millionen Menschen doppelt gegen Unfall versichert: Einmal geniessen sie den obligatorischen Unfallschutz gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) durch den Arbeitgeber. Die obligatorische Unfallversicherung (UVG) trägt nicht nur Heilungskosten, sondern schützt auch vor den wirtschaftlichen Folgen bei Arbeitsunfähigkeit und zahlt bei Invalidität und Tod eine entsprechende Rente. Ab einem Arbeitspensum von mehr als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgeber sind auch Nichtbetriebsunfälle versichert.

Art der privaten Unfallversicherung

Und ein zweites Mal sind sie – häufig unwissend – auch privat über ihre Krankenkasse gegen Unfall versichert. Dieser Schutz ist beispielsweise bei Kindern, Studenten, Selbständigerwerbenden, Hausfrauen und Pensionierten – bei allen Personen, die nicht in einem unselbständigen Arbeitsverhältnis stehen – obligatorisch eingeschlossen. Tritt der Studierende dann aber nach Abschluss seiner Ausbildung in das Erwerbsleben ein oder nimmt die Hausfrau nach einigen Jahren wieder eine bezahlte Tätigkeit auf, kommt es häufig zu einer Doppelversicherung, weil es versäumt wird, die Unfalldeckung bei der Krankenkasse auszuschliessen.

Die Unfalldeckung in den Zusatzversicherungen sollte jedoch nie ausgeschlossen werden, da ein Einschluss je nach Alter und Gesundheitszustand zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich sein kann. Zudem handelt es sich oftmals nur um geringe Mehrprämien. Weiter kann man bei einem Invaliditäts- und Todesfallkapital ebenfalls nicht unbedingt von einer Doppelversicherung sprechen, da diese Deckung nach einem Unfall unabhängig von den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung einmalig eine festgelegte Summe auszahlt, abgestuft nach der Schwere der Verletzungen.

Reiseversicherung

Nebst der Unfallversicherung bestehen auch beim Reiseschutz häufig ungewollte Doppelversicherungen. Für Versicherte, die häufig verreisen empfiehlt sich der Abschluss einer Reiseversicherung – allerdings bieten heutzutage auch viele Kreditkarten oder eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub einen gewissen Schutz. Auch hier lohnt sich eine Überprüfung der eventuell an verschiedenen Stellen abgesicherten Leistungen bei Krankheit oder Unfall im Ausland.

Autor: Stephan Wirz, Mitglied der Geschäftsleitung der Maklerzentrum Schweiz AG, der führenden Anbieterin von Krankenkassen- und Versicherungslösungen im Privatkundenbereich in der Schweiz.


Über die Maklerzentrum Schweiz AG
Die Maklerzentrum Schweiz AG ist mit ihrem Vermittlernetz die führende Anbieterin von Versicherungslösungen im Privatkundenbereich. Die eigentümergeführte Gesellschaft wurde Anfang 2006 mit Sitz in Basel gegründet und betreut als Hauptvermittlerin über 500 kleine und grosse Vermittlungsorganisationen. Über 150’000 Personen zählen inzwischen zum festen Kundenbestand. Die Maklerzentrum Schweiz AG bietet weiter mit ihren Kooperationspartnern zahlreiche Ausbildungslehrgänge im Versicherungs- und Finanzbereich an.

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