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ESG-Rating-System für nachhaltiges Investieren mit Weitblick

Mit dem Mainstreaming der nachhaltigen Geldanlage wird auch die Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen immer besser messbar. Entscheidend für den Anlageerfolg ist aber, wie sie gemessen, bewertet und in die Finanzanalyse integriert wird. Fidelity verfolgt hier mit seinem Sustainability Research Rating einen vorausschauenden und globalen Ansatz.

Erstellt im Auftrag von Fidelity International
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Nachhaltigkeit ist vielschichtig – und per Definition ein Zukunftsthema. Entsprechend wichtig ist eine differenzierte und zukunftsgerichtete Herangehensweise an die Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen. Aus Anlegersicht ist der Ausschluss kontroverser Branchen einfach. Die Firmen zu identifizieren, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen, Innovationen und wegweisenden Initiativen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen, ist schwieriger. Dabei bieten gerade sie die langfristig interessantesten Anlagechancen und die besten Möglichkeiten, um Kapital wirkungsvoll anzulegen.

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche ESG-Ratingsysteme auf die Bildfläche getreten, um Anleger bei der Einordnung nachhaltiger Investments zu unterstützen. Einige dieser Anbieter geben einen soliden und umfassenden Einblick über die Nachhaltigkeit des jeweiligen Unternehmens. Dabei beruhen die Ratings jedoch häufig auf bestehenden Unternehmensdaten, sind also rückwärtsschauend und decken einen oberflächlichen Status-quo ab. Zudem liegt den Ratings je nach Anbietern eine unterschiedliche Methodik sowie Nachhaltigkeitsdefinition zugrunde. Was häufig fehlt, ist der vorausschauende Blick, welche Anstrengungen ein Unternehmen unternimmt, um in Zukunft nachhaltiger zu sein. Um solche zukünftigen Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen in die Analyse einfliessen zu lassen, hat Fidelity 2019 ein proprietäres ESG-Rating-Tool entwickelt und in den gesamten Research- und Investmentprozess integriert.

Globaler Zugriff mit Blick auf alle Anlageklassen

Die Nachhaltigkeitsanalyse ist damit genauso wichtig wie die Fundamentalanalyse. Sie müssen beide nahtlos ineinandergreifen – und zudem in einem umfassenden und konsistenten Ratingsystem für Aktien und Anleihen münden, idealerweise in einer globalen Investmentplattform, auf die interne Experten weltweit Zugriff haben.

Die Bilanzzahlen und die Sicht auf die Verschuldungsquote der analysierten Unternehmen sind darin genauso berücksichtig wie ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Die Fidelity-Analysten messen der Wettbewerbsposition und Kapitalallokation genauso grosse Bedeutung bei wie der Qualität des Managements oder des Arbeitsumfelds für Mitarbeiter.

Um Gleiches mit Gleichem zu vergleichen, werden branchenspezifische ESG-Indikatoren verwendet und nach ihrer Bedeutung gewichtet. Und da sich nicht jeder Sachverhalt in Zahlen ausdrücken lässt – zum Beispiel lassen sich Arbeitsrechtsverletzungen in der Lieferkette kaum mit CO2-Einsparungen im Kerngeschäft verrechnen –, verwenden die rund 200 Analysten einen Mix quantitativer und qualitativer Inputs.

Wie das Unternehmen dasteht, ist genauso wichtig wie die Frage, wo die Reise hingeht. Anhand einer granularen Bewertung der einzelnen E-, S- und G-Indikatoren wird ermittelt, inwieweit ein Unternehmen die jeweilige Problematik erkannt hat und zukunftsgerichtet an Veränderungen arbeitet. Das Gesamtrating bringt die Einschätzung zum Ausdruck, ob das ESG-Management den Unternehmenswert über einen Zehn-Jahres-Horizont positiv oder negativ beeinflussen wird.

Den entscheidenden Unterschied in diesem gesamten Prozess macht der besondere Zugang zu den Unternehmen: Neben den Berichtsdaten der Unternehmen, dem Input von externen Researchanbietern und öffentlichen Daten fliessen die Erkenntnisse aus dem regelmässigen Austausch mit Führungs- und Aufsichtsgremien und mehr als 16'000 Unternehmensbesuchen pro Jahr in die Bewertung ein. Der klassische «buy-side»-Analyst entwickelt sich damit zunehmend zum ESG-Experten, welcher durch aktives Engagement versucht, direkt Einfluss auf die Entwicklung ESG-relevanter Faktoren eines Unternehmens zu nehmen.

Praxistest bestanden

Seit Einführung des proprietären Ratings bewerten diese «ESG»-Analysten jährlich über 4'400 Emittenten in Bezug auf ihren individuellen ESG-Zustand. Sowohl das Bottom-up-Research als auch das Sustainability Rating Research haben dabei eindeutig Alpha generiert: Aktien und Anleihen mit guten Fundamental- und ESG-Ratings haben in diesem Zeitraum jeweils besser abgeschnitten als durchschnittlich oder schlecht bewertete Unternehmen (Fidelity International, November 2020).

Dieses Mehrertragspotenzial sollen die Sustainable Research Enhanced ETFs von Fidelity systematisch und gezielt erschliessen. Sie bieten Aktienanlegern ein optimiertes Beta-Exposure mit einem besseren Nachhaltigkeitsprofil und einem mittelfristigen Outperformance-Ziel von 1 Prozent p.a. gegenüber dem jeweiligen Vergleichsindex (Fidelity International, April 2021). Neben der Anwendung von Ausschlusskriterien werden die Wertpapiere des Vergleichsindex gemäss ihrem individuellen ESG-Profil und dem entsprechenden Fidelity ESG-Rating über- oder untergewichtet. Das Ergebnis ist ein breit diversifiziertes Portfolio mit einem sehr niedrigen Tracking Error, aber einem deutlich besseren Nachhaltigkeits- und Risiko-Ertrags-Profil als das vergleichbare traditionelle passive Indexprodukt.

Jürg Rimle

Länderchef Schweiz Fidelity International

Länderchef Schweiz Fidelity International

Jürg Rimle verantwortet seit Mai 2019 das Schweiz-Geschäft von Fidelity International. Dabei bringt er mit rund zwei Dekaden in der Finanzwelt langjährige Erfahrung mit und ist speziell mit dem Asset Management vertraut.