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Kampf gegen den Klimawandel

Aktiv in den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft investieren.

Erstellt im Auftrag von M&G
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Bitte beachten Sie die Schweizer Glossarliste für eine Erläuterung der in diesem Artikel verwendeten Anlagebegriffe. Bitte beachten Sie, dass die Links ein neues Fenster öffnen.

Hurrikane, Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren finden immer häufiger statt und sie werden stärker und heftiger. Die Ursachen und Folgen des Klimawandels lassen sich schlicht nicht ignorieren.

Ben Constable-Maxwell, Head of Sustainable and Impact Investing, M&G Investments

Ben Constable-Maxwell, Head of Sustainable and Impact Investing, M&G Investments

Der Klimawandel ist mit Sicherheit die grösste Herausforderung für die Weltgemeinschaft. Ein globaler Temperaturanstieg um 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau, wie vom Weltklimarat (International Panel on Climate Change, IPCC) prognostiziert, würde deutliche Auswirkungen haben. Bei 2 Grad Celsius wären die Folgen wohl gravierend.

Ein Anstieg der CO2-Emissionen würde nicht nur die Gesundheit unseres Planeten gefährden, sondern auch unseren finanziellen Wohlstand. Aber so gewaltig die Herausforderung auch ist, stimmt mich doch zuversichtlich, welchen Beitrag Anleger leisten können, wenn sie ihre finanziellen Mittel gezielt einsetzen und ihren Einfluss geltend machen.

Die Kraft der Überzeugung

Aktive Anleger wie M&G nehmen das Management von Unternehmen in Sachen Unternehmensstrategie und Governance schon seit vielen Jahren in die Verantwortung. Ebenso können wir beim Thema Klimawandel unseren Einfluss geltend machen.

Unternehmen sollten die Risiken genau verstehen. Ich glaube fest daran, dass es die Aufgabe eines jeden verantwortungsvollen Anlegers ist, das Management zu überzeugen, zu fordern und positive Veränderungen zu bewirken. Ein offener und ehrlicher Dialog über die Risiken, die der Klimawandel für das Unternehmen birgt – wenn etwa ein Anstieg des Meeresspiegels Firmeneigentum gefährdet, das sich in Küstenregionen befindet –, kann Ansichten und Strategien beeinflussen.

Wenn es darum geht, der Bewältigung von Klimarisiken genügend Gewicht beizumessen, ist mehr Transparenz in der Berichterstattung ein wichtiger Faktor. Die Taskforce for Climate-related Financial Disclosures (TCFD) hat einen Rahmen für eine einheitliche Berichterstattung über klimabezogene Finanzrisiken entwickelt. Die Bedeutung der Klimaberichterstattung wird dadurch gestärkt, indem gefordert wird, sie als festen Bestandteil in die Finanzberichterstattung aufzunehmen.

Wir wollen zudem ambitionierte Ziele und Kennzahlen sehen, um sicherzustellen, dass den Unternehmen bei der Reduktion von Risiken messbare Fortschritte gelingen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist, die Vergütung an das Erreichen klimabezogener Ziele zu koppeln. Werden Fortschritte belohnt und Anreize entsprechend darauf abgestimmt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese auch erreicht werden.

Den Übergang zur Nachhaltigkeit gestalten

Ich bin davon überzeugt, dass die Umstellung auf eine kohlenstoffärmere Wirtschaft effektiver sein wird, wenn etablierte Unternehmen dazu bewegt werden können, dabei eine aktive Rolle zu spielen.

Aufgrund ihrer Grösse sollten sie gut in der Lage sein, eine positive Wirkung zu erzielen. Wenn zum Beispiel ein weltweit tätiger Autohersteller den CO2-Ausstoss der zehn Millionen Fahrzeuge, die er pro Jahr produziert, halbiert, wird die Wirkung auf die Umwelt wohl erheblich grösser sein als die eines Unternehmens, das im Jahr 1'000 emissionsfreie Autos herstellt.

Führende Unternehmen, die beim Thema Nachhaltigkeit in ihrer Branche Vorreiter sind, können eine beeindruckende Wirkung erzielen. Beispiel Ørsted: Das dänische Energieunternehmen ist einer der grössten Unterstützer der Umstellung auf erneuerbare Energien im Land, obgleich sein Fokus einst auf fossilen Brennstoffen lag. Bis heute hat Ørsted mehr Offshore-Windparks errichtet als jedes andere Unternehmen weltweit und will bis 2023 ganz auf die Kohleverstromung verzichten. Dann wird es seine CO2-Emissionen im Vergleich zu vor zehn Jahren um 96% reduziert haben. Wenn sich führende Unternehmen weiterentwickeln und Trends wie die steigende Nachfrage nach Ökostrom für sich nutzen können, besteht für ihre Aktionäre eine gute Aussicht, nachhaltige finanzielle Erträge zu erzielen und einen Beitrag zu einer erkennbar positiven Wirkung für das Klima zu leisten.

Den Druck aufrechterhalten

Es mag den Anschein haben, als würde die Abkehr von der CO2-intensiven Wirtschaft nur schleppend erfolgen, doch ich bin zuversichtlich. Wir werden bald sehen, dass die Unternehmen – angetrieben vom legislativen, normativen und wirtschaftlichen Druck – das Tempo anziehen werden.

Die guten Absichten zeigen sich an der Zahl der Unternehmen, die zugesagt haben, ihren Beitrag zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf weniger als 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu leisten – ein Ziel, das auch das Klimaschutzabkommen von Paris formuliert.

Es ist richtig, dass Anleger Unternehmen unterstützen, die sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren. Es ist aber auch richtig, hier klare Fortschritte zu erwarten. Wenn Unternehmen nicht handeln, haben die Anleger eine Verantwortung, alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen. Die Warnung, die eigene Beteiligung zu verkaufen, kann ein effektives Mittel sein. Es kann bei den Unternehmen sicherlich einiges positiv bewirken, ein Allheilmittel ist es aber nicht. Effektiver kann es sein, die eigenen Möglichkeiten als Investor, der seiner Verantwortung gerecht wird, zu nutzen und gemeinsam mit anderen Aktionären Druck auf Unternehmen auszuüben, die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Anleger mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 34 Bio. $ haben sich der Initiative «Climate Action 100+» angeschlossen, um zu gewährleisten, dass jene Unternehmen, die zu den weltweit grössten Verursachern von Treibhausgasemissionen zählen, Massnahmen zum Klimaschutz ergreifen. Nachdem Investoren 2018 auf Shell eingewirkt hatten, sagte der Ölkonzern nicht nur zu, CO2-Emissionsziele festzulegen, sondern knüpfte ausserdem die langfristigen Bonus- und Vergütungspläne für Führungskräfte an das Erreichen eben dieser Ziele. BP hat zugesagt, seine Investitionsausgabenstrategie an dem Abkommen von Paris auszurichten.

Welche Umweltrisiken Untätigkeit in Sachen Klimaschutz mit sich bringt, ist offensichtlich. Wenn Unternehmen nicht handeln, drohen ihnen – und ihren Anlegern – nicht nur finanzielle Verluste; sie lassen sich auch die Chance auf Erfolge entgehen, die die Bewältigung dieser Herausforderung mit sich bringen.


Die in diesem Dokument zum Ausdruck gebrachten Ansichten sollten nicht als Empfehlung, Beratung oder Prognose aufgefasst werden. Der Wert der Vermögenswerte eines Fonds und die daraus resultierenden Erträge können sowohl fallen als auch steigen. Dies führt dazu, dass der Wert Ihrer Anlage steigen und fallen wird. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Fonds sein Ziel erreichen wird, und Sie bekommen möglicherweise weniger zurück, als Sie ursprünglich investiert haben.

Diese Finanzwerbung wird herausgegeben von M&G International Investments S.A. Eingetragener Sitz: 16, boulevard Royal, L-2449, Luxembourg.