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Motoren eines nachhaltigen Wandels: Anleger erwarten von den Unternehmen ein gesellschaftliches Bewusstsein

Im Rahmen der Global Investor Study 2020 von Schroders zeigen sich die Ansichten der Anleger in Bezug auf die Verhaltensweise der Unternehmen und die Verantwortlichen für die Bekämpfung des Klimawandels.

Erstellt im Auftrag von Schroders
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Die gesellschaftliche Wirkungsweise von Unternehmen im weiteren Umfeld stellt für Anleger das wichtigste Anliegen hinsichtlich der Nachhaltigkeit dar. Das besagt die jüngste Schroders Global Investor Study.

In der richtungsweisenden jährlichen Umfrage, an der sich über 23'000 Anleger weltweit beteiligten, wurden die Teilnehmer nach ihrer Meinung zu nachhaltigen Anlagen gefragt.

Die Studie wurde zwischen dem 30. April und dem 15. Juni 2020 in 32 Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt und ergab, dass soziale Faktoren für 70 % der Befragten von wesentlicher Bedeutung sind. Dicht dahinter rangieren Umweltanliegen (67 %) und der Umgang mit den Beschäftigten (66 %).

Der «neue Gesellschaftsvertrag»: Verhaltensweisen, die für Anleger von grösster Bedeutung sind

In diesem Jahr waren für die Befragten die Folgen der Covid-19-Krise und die Beschränkungen ihrer direkten gesellschaftlichen Umgebung vermutlich besonders präsent.

In den Monaten, nachdem die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 zur Pandemie erklärt hatte, bestand weitestgehend Einigkeit darüber, dass ein nachhaltiger Aufschwung erforderlich ist.

Im Zuge des Virus wurde immer öfter die Forderung an Regierungen und Unternehmen laut, sich an einem «neuen Gesellschaftsvertrag» zu beteiligen. Das brachte auch der CEO von Schroders zur Sprache. Dies fiel mit dem 20. Jahrestag des United Nations Global Compact zusammen, der weltweit grössten Nachhaltigkeitsinitiative im Unternehmenssektor.

Interessanterweise werden offensichtlich die Verhaltensweisen von den Menschen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit nicht nur als am wichtigsten erachtet, sondern auch als Faktor, der den grössten Einfluss auf die Renditen hat.

Quelle: Schroders

Lehren, die wir aus der Covid-19-Krise im Kampf gegen den Klimawandel ziehen können

Das Climate Progress Dashboard von Schroders lässt vermuten, dass das derzeitige Tempo des Klimawandels dazu führen wird, dass die Temperaturen um 3,9 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau ansteigen werden – also fast um das Doppelte des Ziels des Pariser Abkommens.

Lesen Sie die aktuellen Informationen auf dem Climate Progress Dashboard

Auf die Frage hin, wer für die Bekämpfung des Klimawandels allgemein verantwortlich sei, gab fast die Hälfte der Befragten (46 %) an, dass Vermögensverwalter oder Grossaktionäre eine Rolle spielen.

Laut der Studie von Schroders sind 69 % der Befragten der Ansicht, dass die nationalen Regierungen und Aufsichtsbehörden für die Bekämpfung des Klimawandels verantwortlich sind.

Rund 61 % der Befragten machen die Unternehmen selbst verantwortlich – fast so viele wie die zwei Drittel, die auf Regierungen und zwischenstaatliche Organisationen verwiesen.

Hannah Simons, Leiterin der Nachhaltigkeitsstrategie bei Schroders, äussert sich wie folgt dazu: «Aus den Antworten geht eindeutig hervor, dass verschiedene Gruppen eine Rolle spielen. Dadurch wird deutlich, dass Einsatz und Zusammenarbeit erforderlich sind. Gemeinschaftliches Handeln ist gefragt.»

Quelle: Schroders

Wie sollten Vermögensverwalter mit Anlagen in Unternehmen umgehen, die im Bereich fossile Brennstoffe aktiv sind?

Auch wenn weniger als die Hälfte der Befragten die Ansicht vertritt, dass Vermögensverwalter für die Bekämpfung des Klimawandels verantwortlich sind, geben 58 % der Befragten an, dass sie das in fossile Brennstoffe investierte Vermögen abziehen sollten.

Etwas mehr als ein Drittel (36 %) vertritt die Ansicht, dass die Vermögensverwalter die Anlagen aus Unternehmen abziehen sollten, die im Bereich fossile Brennstoffe aktiv sind, um deren Wachstumsmöglichkeiten einzuschränken. Mehr als ein Viertel (27 %) der Befragen war jedoch der Meinung, dass die Vermögensverwalter ihre Beteiligungen beibehalten sollten, um Veränderungen voranzutreiben.

Die verbleibenden 22 % gaben an, dass die Vermögensverwalter ihre Anlagen aus diesen Firmen aus moralischen Gründen abziehen sollten.

Quelle: Schroders

Die Ergebnisse legen nahe, dass den Anlageexperten zwar nicht ausdrücklich die Schuld für die CO2-Emissionen gegeben wird, dass aber von ihnen erwartet wird, dass sie sich für deren Senkung einsetzen.

Die unterschiedlichen Ansichten zum Bereich fossile Brennstoffe machen deutlich, dass keine Einigkeit herrscht, was verantwortungsbewusste und nachhaltige Anlageentscheidungen eigentlich ausmachen.

Hannah Simons erklärt dazu: «Unter nachhaltigem Anlegen versteht oft jeder etwas anderes. Dabei ist es wichtig, dass die Menschen die Informationen zu ihren Anlagen verstehen, damit sie sicher sein können, dass ihr Portfolio mit ihren Werten im Einklang steht.»

«Da es nicht nur unser Ziel ist, Renditen für Anleger zu erwirtschaften, sondern auch, positivere Ergebnisse für die Gesellschaft als Ganzes zu erzielen, gelten die Messung und die Beobachtung der Fortschritte weiterhin als sehr wichtige Aspekte. Die von uns entwickelten Instrumente und durchgeführten Analysen messen den Auswirkungen der Unternehmen auf die Gesellschaft einen finanziellen Wert bei – dass sie zunehmend als finanzielle Kosten erkannt werden.»

«Wir bei Schroders haben es uns zur Aufgabe gemacht, Nachhaltigkeit in unser gesamtes Handeln zu integrieren. Es ist klar, dass der Finanzsektor eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielt, und unseres Erachtens ist dafür ein zukunftsorientierter, aktiver Ansatz erforderlich.»

Lesen Sie hier die vollständige Studie.

Schroders beauftragte Raconteur mit der Durchführung einer unabhängigen Online-Studie zwischen dem 30. April und dem 15. Juni 2020, an der 23'450 Anleger in 32 Ländern auf der ganzen Welt teilnahmen. Für diese Studie wurden Personen befragt, die in den kommenden zwölf Monaten mindestens 10'000 Euro (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) investieren wollen und in den vergangenen zehn Jahren Änderungen an ihren Anlagen vorgenommen haben.


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