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Was wir von der Schweizer Krypto-Welt lernen können

Global beschäftigen sich die Menschen immer mehr mit Kryptowährungen und der Blockchain. Längst reichen die Anwendungen über Banktransaktionen hinaus. In Europa ist es die Schweiz, die sich mit ihrem Crypto-Valley in der Entwicklung an der Spitze positioniert hat. Was lernen wir daraus?

Erstellt im Auftrag von IG
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Crypto-Valley als Zentrum der Innovation

Quelle: Pexels

Am Zugersee gelegen befindet sich Zug − eine der wichtigsten Städte Europas. Wem das bei gut 30'000 Einwohnern etwas abenteuerlich vorkommt, muss seinen Blick neu ausrichten. In diesem malerischen Ort liegt schliesslich das sogenannte Crypto-Valley. Immer mehr Unternehmen aus der Krypto- und Blockchain-Industrie haben sich in den vergangenen Jahren hier angesiedelt.

Sie nutzen die positiven Bedingungen, welche von den Behörden vor Ort relativ frühzeitig geschaffen wurden. Diese setzten sich schon seit Jahren dafür ein, dass der Bitcoin, die erste und am weitesten verbreitete Kryptowährung, als Zahlungsmethode akzeptiert wird. Bestimmte Gebühren unter 200 Franken müssen seitdem nicht mehr in Fiatgeld beglichen werden.

Ein weiterer entscheidender Grund für die positive Entwicklung in Zug war Ethereum. Das Unternehmen stellt die zweitgrösste Kryptowährung (ETH) und diente somit als Beispiel für aufstrebende Start-ups aus der gleichen Branche. Mehr als 250 Unternehmen aus aller Welt haben sich mittlerweile im Crypto-Valley angesiedelt oder planen dies in nächster Zukunft. Neben den Unternehmen selbst steigt auch die Akzeptanz bei den Verbrauchern immer mehr. Ein Beispiel dafür ist der Kryptowährungshandel, etwa über CFD. Hierbei können Trader sowohl auf steigende als auch fallende Kursentwicklungen spekulieren. Je länger sich die verschiedenen Coins auf dem Markt befinden, desto mehr Menschen können sich zugleich vorstellen, mit ihnen zu handeln.

Erfolgreiches Marketing in Zeiten des Internets unabdingbar

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Die an einem Ort konzentrierte Branche sorgt einerseits dafür, dass Innovationen oftmals aus der Schweiz kommen, andererseits distanziert sich diese Region gleichzeitig damit immer mehr von der europäischen und weltweiten Konkurrenz. Dies gelingt nicht nur durch günstige Rahmenbedingungen, sondern auch durch kreative PR- und Marketing-Strategien.

Ein Beispiel dafür ist das Schweizer Start-up Dfinity, das 2018 einen Airdrop durchführte. Dieser entwickelte sich letztendlich zum grössten aller Zeiten. Insgesamt 35 Mio. Fr. wurden von hunderttausenden Mitgliedern der Community investiert. Um Investoren aus aller Welt mit seinem ICO anzulocken, veröffentlichte man ausserdem schon früh Berichte über einen Blockchain-Computer, der eine unbegrenzte Kapazität aufweist. Er ist in der Lage, unendlich viele Anwendungen unterzubringen. Die erste Anwendung dieser Art heisst LinkedUp und wurde Anfang 2020 vorgestellt. Sie soll als dezentrale LinkedIn-Alternative dienen. Ob LinkedUp letztlich auf die breite Akzeptanz der Nutzer stösst, bleibt aktuell offen. Im Moment arbeitet das Unternehmen jedoch bereits an einer dezentralen TikTok-Variante.

Letztlich wird es in puncto Innovation auch auf eigene Ideen ankommen, um langfristig den Unterschied zu machen. Zu gross ist die Big-Tech-Industrie längst geworden, die aktuell den Ton angibt. So benötigt es Lösungen für den Alltag, die den Nutzer oder andere Unternehmen überzeugt. Auf lange Sicht ist das Potenzial von Blockchain und Kryptowährungen unbestritten. Es handelt sich um eine der vielversprechendsten Technologien seit langer Zeit, die sich zweifelsfrei in die richtige Richtung entwickelt. Mit dem Crypto-Valley ist die Schweiz darauf vorbereitet, auch in Zukunft die bestmöglichen Innovationen in die Welt hinauszutragen. Noch mehr Krypto-Unternehmen vor Ort würden diesen Trend nur weiter stärken.