The Pulse

Die grössten Tops und Flops der amerikanischen IT-Berichtssaison

Die Resultate der Technologieunternehmen werden von der Börse honoriert. Dies, obwohl die Gewinne des Sektors drei Quartale in Folge gesunken sind und sich der Gewinnrückgang im dritten Quartal sogar intensiviert hat. Positiv stimmt der Ausblick.

Christoph Gisiger

The results are in: Mehr als 80% der Unternehmen im S&P 500 haben den Leistungsausweis für das dritte Quartal präsentiert, darunter auch die wichtigsten Konzerne aus dem amerikanischen Tech-Sektor.

Mit Qualcomm steht am Mittwoch einer der letzten bedeutenden Abschlüsse an. Interessieren wird gleichentags ebenso der Bericht des japanischen Technologie-Konglomerats SoftBank, dessen Ergebnis durch happige Abschreiber auf der Beteiligung an WeWork und auf anderen Fehlinvestitionen beeinträchtigt worden sein dürfte.

Die Unterschiede sind schon frappant: SoftBank-Chef Masa Son hat in den letzten Jahren ein unprofitables Startup-Unternehmen nach dem anderen mit Geld überschüttet und zahlt 7% Zins auf den 50 Mrd. $, die er von Investoren aus der Golfregion für seinen Vision Fund erhalten hat.

Derweil sitzt Warren Buffett gemäss dem neusten Geschäftsbericht von Berkshire Hathaway mittlerweile auf einem Cash-Berg von fast 130 Mrd. $ und weiss nicht, was er damit machen soll, weil alles so teuer ist.

Wer am Schluss die klügere Wahl getroffen hat, wird sich weisen. Zu Wochenbeginn gab es aber einmal mehr schlechte Nachrichten für SoftBank:

Der Taxidienst Uber, an dem Masas Konzern zu rund 13% beteiligt ist, fährt weiterhin tief in den roten Zahlen. Obschon die Einnahmen im vergangenen Quartal 30% gestiegen sind, resultiert ein Verlust von rund 1,2 Mrd. $.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet Wallstreet einen Fehlbetrag von rund 9 Mrd. $, nachdem im ersten Semester zusätzlich hohe Kosten für Mitarbeiteroptionen angefallen sind.

CEO Dara Khosrowshahi hat während der Ergebnispräsentation zwar in Aussicht gestellt, dass Uber ab 2021 um «Sonderfaktoren» bereinigt ein positives Ergebnis auf Stufe Ebitda erwirtschaften werde. Beim Reingewinn prognostizieren Analysten allerdings frühestens 2025 schwarze Zahlen:

Generell zeichnen die Abschlüsse aus dem Tech-Sektor ein durchwachsenes Bild.

In der heutigen Ausgabe konzentriert sich «The Pulse» deshalb auf die wichtigsten Grundtrends der auslaufenden Berichtssaison, wobei sich ein spezieller Fokus auf die Resultate der «Big Five» Apple, Amazon, Google, Facebook und Microsoft richtet.

Grösste Tops und Flops

An Überraschungen hat es in den vergangenen Wochen nicht gefehlt. In der Klasse der Tech-Schwergewichte nahmen Investoren vor allem den Abschluss von Intel und PayPal freundlich auf.

Auf besonders gute Resonanz sind ebenso die Zahlen von Apple gestossen: Die Titel des iPhone-Herstellers sind seit der Resultatpublikation vom letzten Mittwoch weitere 6% vorgeprescht und bewegen sich auf Rekordniveau.

Enttäuschung löste hingegen das Ergebnis von Texas Instruments, Google und (einmal mehr) IBM aus. Obschon «Big Blue» das Cloud-Geschäft mit der 34 Mrd. $ teuren Akquisition von Red Hat ausbaut, sind die konzernweiten Einnahmen erneut gesunken. Analysten rechnen damit, dass der Umsatz für das Gesamtjahr über 3% sinkt.

Auffällig sind die zum Teil erheblichen Unterschiede zwischen der unmittelbaren Kursreaktion im nachbörslichen Handel und der Performance am folgenden Tag.

Die Aktien von Amazon beispielsweise tauchten unmittelbar nach der Ergebnisveröffentlichung bis zu 9% ab, konnten den Verlust dann aber im regulären Handel auf rund 1% eingrenzen. Umgekehrt avancierten Facebook im Zug der Resultatpublikation nachbörslich 5%, schlossen am folgenden Tag jedoch mit einem Plus von weniger als 2%:

Unter den kleinen bis mittelgrossen Tech-Konzernen zählt Twitter zu den grössten Verlierern. Die Titel stürzten über 20% ab, nachdem die Social-Media-Plattform über enttäuschende Werbeeinnahmen und technische Probleme im vergangenen Quartal berichtete.

Mit schweren Verlusten wurden ebenso die Zahlen der Börsenneulinge Beyond Meat und PagerDuty abgestraft. Die Titel des Restaurant-Kuriers GrubHub kollabierten an einem einzigen Handelstag sogar über 40%.

Positiv überrascht hat im Gegenzug Tesla. Anders als erwartet rapportiert der Elektroautohersteller für das dritte Quartal einen Gewinn. Wie das Konzernchef Elon Musk jedoch genau schaffte, bleibt schleierhaft.

Geschäftszahlen wurden an der Konferenzschaltung zum Ergebnis so gut wie nicht diskutiert. Wie später an die Börsenaufsicht SEC eingereichte Quartalsunterlagen zeigten, sind Teslas Verkäufe im Kernmarkt Nordamerika ausserdem fast 40% zurückgegangen.

«QE 4» sorgt für Fantasie

Wie also sieht das Gesamtbild aus? Gemessen an der Kursentwicklung zählen Technologiewerte zusammen mit Aktien aus den Sektoren Finanzen und Gesundheit zu den Gewinnern dieser Berichtssaison.

Seit die ersten Unternehmen vor gut drei Wochen mit den Zahlen aufgewartet haben, ist der IT-Sektorindex über 4% avanciert. Der breite Gesamtmarkt gemessen am S&P 500 hat rund 3,5% gut gemacht.

Nach Segmenten verzeichnen Konzerne aus konjunktursensitiven Branchen wie Hardware und Halbleiter die grössten Avancen.

Aktien aus dem Segment Software hingegen, wo der Geschäftsgang weniger empfindlich auf Schwankungen der Wirtschaftsentwicklung reagiert, gehören zu den Nachzüglern:

Ausser den Ergebnispublikationen haben in den letzten Wochen die Entspannung im Handelskonflikt sowie die lockerere Geldpolitik der Notenbanken für Bewegung an den Börsen gesorgt. Auf Nachrichten zu diesen beiden Themen reagieren Tech-Aktien in der Regel besonders sensibel.

Wie mein Kollege Mark Dittli im «Big Picture»-Newsletter vom letzten Freitag ausgeführt hat, pumpen die grossen Notenbanken erneut Geld ins Finanzsystem. Allen voran das Federal Reserve in den USA, das seine Bilanz nun bis mindestens ins zweite Quartal 2020 monatlich um 60 Mrd. $ ausweitet.

Auch wenn die US-Notenbank den Begriff tunlichst vermeidet, entspricht das im Endeffekt einem neuen QE-Programm.

IT-Stratege Fred Hickey rät deshalb von Wetten gegen Tech-Aktien ab: «In Märkten, die vom Gelddrucken der Notenbanken angeheizt werden, ist es extrem schwierig, mit Put-Optionen oder Leerverkäufen auf sinkende Kurse zu setzen», schreibt Hickey in der aktuellen Ausgabe seines vielbeachteten Investmentbulletins «The High-Tech Strategist».

Der renommierte Branchenveteran, für den Tech-Aktien schon seit Längerem gefährlich überbewertet sind, hat im Oktober sämtliche Short-Positionen in seinem Portfolio geschlossen. Mit einer Ausnahme: Put-Optionen auf den Chiphersteller Micron Technology.

Ende der Gewinnrezession?

Im Vergleich zur Kursentwicklung sehen die Fundamentaldaten weiterhin durchzogen aus. Der rückläufige Trend bei den Tech-Ergebnissen hat sich im dritten Quartal sogar intensiviert.

Gemäss dem Researchdienst Refinitiv sind die Gewinne von IT-Konzernen im Schnitt fast 3% gegenüber der Vorjahresperiode gesunken. Das ist der grösste Rückgang seit der globalen Konjunkturflaute von 2015/16:

Dass der Trend bei der Ergebnisentwicklung nach unten zeigt, ist eine der wenigen Konstanten in diesem Jahr. Demzufolge hatten Analysten ihre Schätzungen im Vorfeld der Berichtssaison deutlich nach unten korrigiert.

Wenig überraschend ist daher, dass so gut wie jedes Unternehmen die – absichtlich – tief angesetzten Gewinnprognosen übertroffen hat.

Differenzierter sieht das Bild bei den Einnahmen aus, wo das «Earnings Game» weniger ausgeprägt gespielt wird.

Wie eine Auswertung mit Hilfe des Datendiensts S&P Global zeigt, hat mehr als ein Viertel der knapp siebzig IT-Unternehmen im S&P 500 die Umsatzerwartungen verfehlt. Speziell Konzerne aus dem Segment Halbleiter sind hinter den Prognosen zurückgeblieben.

Da die Börse nach vorne blickt, wollten Investoren jedoch vor allem wissen, wie es um den Ausblick steht. Hier gibt es im Gegensatz zum Gesamtmarkt erstmals eine leichte Aufhellung.

Hatten Analysten ihre Schätzungen zum IT-Sektor für das vierte Quartal bisher laufend gesenkt, rechnen sie aktuell mit einem Plus von 1,2%. Das ist marginal besser als Anfang Oktober, als eine Zunahme von 0,9% erwartet wurde.

Nach drei Quartalen in Folge mit rückläufigen Ergebnissen wäre die Gewinnrezession im IT-Sektor damit überstanden. Allerdings tendieren die Schätzungen für das erste und zweite Quartal 2020 weiterhin nach unten, obschon die Vergleichsbasis weniger anspruchsvoll als dieses Jahr sein wird:

Tatsache bleibt damit, dass sich die Bewertungen weiterhin auf einem überaus stolzem Niveau bewegen.

Basierend auf den Analystenschätzungen der nächsten zwölf Monate beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den IT-Sektor rund 20,5. Im Verlauf der letzten zehn Jahre war die Prämie auf Tech-Aktien verglichen mit dem Gesamtmarkt noch nie so gross wie heute:

IT-Kolosse erhöhen Tempo

Wie es im Tech-Sektor weitergeht, hängt entscheidend von den Superschwergewichten Apple, Amazon, Microsoft, Google und Facebook ab. Die «Big Five» der Branchen kommen zusammen auf einen Börsenwert von über 4500 Mrd. $, was knapp 17% der Kapitalisierung des S&P 500 entspricht.

Zu den wichtigsten Aspekten dieser Berichtssaison zählt, dass sich ihr Wachstum nach der Verlangsamung von Anfang Jahr wieder etwas beschleunigt. Mit einer Umsatzzunahme von annähernd 30% expandiert Facebook weiterhin am schnellsten:

Analysten fürchten jedoch, dass sich das Wachstum gegen Ende Jahr erneut verlangsamen wird. Amazon zum Beispiel stellt für das laufende Quartal 80 bis 86,5 Mrd. $ Umsatz in Aussicht. Trotz des Weihnachtsgeschäfts würde der Online-Händler damit «nur» rund 15% wachsen, wogegen es im Schlussquartal 2018 knapp 20% waren.

Die einzige Ausnahme ist Apple, wobei es aber auch hier Vorbehalte gibt: Der Konzern ist im zweiten Semester zwar zu Wachstum zurückgekehrt, was an der Börse für Erleichterung sorgt. Im Vergleich zur Vergangenheit bleibt die für das laufende Quartal erwartete Expansionsrate von 4% jedoch bescheiden.

Zu denken gibt ebenso, dass sich Apples Kerngeschäft mit dem iPhone weiterhin rückläufig entwickelt. Aus diesem Grund weist der Konzern bereits seit letztem Herbst keine Stückzahlen mehr zum Absatz aus. Der iPhone-Umsatz hat in der vergangenen Berichtsperiode 13% abgenommen, nachdem es im ersten und zweiten Quartal 16 respektive 18% waren.

Die neusten iPhone-Modelle, die gegen Ende September auf den Markt gekommen sind, dürften an diesem Trend wenig ändern. Laura Martin, Analystin beim Broker Needham, erwartet zum Beispiel, dass der iPhone-Umsatz auch in den kommenden zwei Jahren trotz der Einführung des Mobilfunkstandards 5G sinken wird.

Der «Bull Case» für Apple basiert deshalb auf der Annahme, dass der Konzern seine Einnahmen als Premium-Anbieter im gesättigten Markt für Smartphones dank Accessoires wie Uhren und Kopfhörer sowie Diensten wie dem App Store oder Apple Pay ausbauen kann.

Die Frage ist allerdings, ob das Wachstum an der Peripherie anhalten wird, wenn Apples Kerngeschäft kontinuierlich schrumpft – und selbst wenn Apple sich mit dieser Strategie durchsetzen kann, sind die Titel nach den jüngsten Kursavancen im historischen Vergleich alles andere als günstig:

Kostendisziplin lässt nach

Ein zweiter Punkt, der in den Quartalszahlen der Big Five auffällt, sind steigende Kosten. Vor allem die «Cloud-Kings» Amazon, Microsoft und Google geben wieder mehr Geld für den Ausbau ihrer Rechenzentren aus.

Mit über 14,8 Mrd. $ sind ihre Kapitalinvestitionen im dritten Quartal auf einen neuen Rekordwert gestiegen:

Von der Spendierfreudigkeit der Cloud-Kolosse profitieren speziell Hardware-Hersteller wie Intel. Der führende Produzent von Mikroprozessoren meldete, dass sein Geschäft im Cloud-Segment im dritten Quartal wieder gewachsen ist, nachdem die Einnahmen im ersten Semester gesunken sind.

Die Wachstumsraten mit Rechendiensten übers Internet bleiben eindrücklich. Trotz steigender Investitionen lässt die Kadenz jedoch fortwährend leicht nach: Amazons Cloud-Sparte AWS ist im dritten Quartal 35% auf 9 Mrd. $ expandiert – das geringste Wachstum, seit der Konzern Zahlen zur Einheit veröffentlicht. Im Fall von Microsoft hat sich das Tempo auf 59% verringert, nach 64% im vorangegangenen Quartal.

Bei Amazon kommen ausserdem massive Kosten in der Retail-Sparte hinzu. Um Online-Bestellungen innerhalb eines Tages ausliefern zu können, investiert der Konzern Milliarden in den Umbau seines Vertriebsnetzes. Allein im vierten Quartal will Konzernchef Jeff Bezos dafür 1,4 Mrd. $ ausgeben, wodurch die Margen weiter unter Druck geraten.

«Mit Blick in die Zukunft ist es schwierig abzuschätzen, wann es mit der Profitabilität von Amazon wieder aufwärts geht», meint dazu Michael Pachter, Analyst beim Broker Wedbush Securities.

Seiner Meinung nach werden die Investitionen ins Vertriebsnetz mindestens noch «mehrere Quartale» anhalten. Die Gewinnschätzung für 2020 und 2021 senkt er deshalb jeweils um rund 20% auf 34.15 $ bzw. 34.29 $ pro Aktie.

Deep Diving

Wie immer an dieser Stelle gibt es hier drei Links, die einen vertieften Einblick in ein aktuelles Thema geben:

  • Nicht nur Amazon gibt in grossem Stil Geld aus. Google kauft für 2,1 Mrd. $ den Fitness-Tracker-Hersteller Fitbit. Zum Preis von 7.35 $ pro Aktie beläuft sich die Prämie auf über 70% zum Kursstand, bevor erste Gerüchte aufkamen. Fitbit ist die zweite Milliardenübernahme des Internetriesen in wenigen Monaten, hat er im Juni doch bereits 2,6 Mrd. $ für die Cloud-Softwareschmiede Looker hingeblättert. Gerade bei Zukäufen im Bereich Endgeräte hat Google bisher nicht sonderlich viel Geschick bewiesen. Der Researchienst CB Insights hat dazu eine Übersicht der zehn grössten Akquisitionen erstellt.
  • Aus dem Vollen schöpft auch Apple. Der Konzern verspricht 2,5 Mrd. $, um bei der Bekämpfung der Wohnungskrise in Kalifornien zu helfen. Für den neuen Streaming-Service Apple TV+ hat er zudem ein Budget von 6 Mrd. $ gesprochen. Massiv Geld steckt er mitunter in die Serie «The Morning Show» mit Reese Witherspoon, Jennifer Aniston and Steve Carell. Eine Episode kostet 15 Mio. $, was selbst den Produktionsaufwand für «Game of Thrones» locker übertrifft. Im Gegensatz zum Fantasy-Hit des Konkurrenten HBO fallen die ersten Kritiken jedoch wenig vorteilhaft aus, wie das Fachblatt «The Hollywood Reporter» berichtet.
  • Für die Pharma- und Biotechindustrie ist es einer der wichtigsten Entscheide in Washington: Präsident Trump beabsichtigt, Stephen Hahn zum künftigen Vorsteher der Gesundheitsbehörde FDA zu ernennen. Der 59-jährige Onkologie-Spezialist, der seit 2015 das renommierte MD Anderson Cancer Center in Houston leitet, würde damit einen Behördenapparat mit 17’000 Mitarbeitenden und einem Jahresbudget von knapp 6 Mrd. $ übernehmen. Das Online-Magazin «BioSpace» berichtet über Hahns beruflichen Hintergrund und über die Herausforderungen, die ihn als FDA-Chef bei einer Bestätigung durch den Senat erwarten.

Say My Name

Es begann mit einem Tweet und endete mit einer Trophäe im Wert von einer Million Dollar: Am Breeder’s Cup im südkalifornischen Santa Anita liess eine Stute namens Covfefe die Konkurrenz hinter sich und ist damit zur Sensation avanciert.

Was es mit ihrem Namen genau auf sich hat, ist seit geraumer Zeit Stoff für Spekulationen. Begonnen haben sie am 31. Mai 2017 kurz nach Mitternacht, als US-Präsident Trump das Wort an seine annähernd 66 Millionen Follower vertwitterte.

Hatte sich der Anführer der freien Welt vertippt und ist mit dem Handy in der Hand eingeschlafen? Oder kommt Covfefe tatsächlich eine tiefere Bedeutung zu, wie er bis heute trotzig behauptet?

Wie dem auch sei: Dem dreijährigen Fohlen hat der Name bislang Glück gebracht. In sechs der acht Rennen, in denen Covfefe angetreten ist, ging sie als Siegerin hervor. Den bisher lukrativsten Wettkampf gewann sie dieses Wochenende im Filly & Mare Sprint.

Den Namen hat sie von ihrer Besitzerin Jaime Roth erhalten, die das Edelgestüt LNJ Foxwoods betreibt. «Wir haben ihr diesen Namen gegeben, weil sie etwas Besonderes ist, und wir dachten, dass er witzig sei», sagte Roth dazu der Zeitung «USA Today».

Ob das Covfefe auch so sieht, bleibt ein Geheimnis. Weitum bekannt ist nun aber, dass die Stute ihren eigenen Twitter-Account hat und sich damit regelmässig über Tweets des US-Präsidenten lustig macht.

Herzliche Grüsse von der US-Westküste und hoffentlich bis nächste Woche,

Christoph Gisiger